Stadtwerke Herne AG




Energienews

29.07.2010

Windbranche enttäuscht von Zubau

Berlin (energate) - In Deutschland wurden im ersten Halbjahr 332 neue Windanlagen aufgestellt. Es sei eine installierte Kapazität von 659 MW hinzugekommen, teilte der Bundesverband Windenergie (BWE) mit. Ende Juni gab es damit eine Gesamtkapazität von 26.386 MW. Allerdings blieb der Zubau hinter den Erwartungen der Branche. "Ein sehr langer und ungewöhnlich strenger Winter hat zahlreiche Aufstellungen von Windrädern verschoben", zog BWE-Präsident Hermann Albers Bilanz. "Geplante neue Flächenausweisungen in Schleswig-Holstein, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern und eine windkraftfreundliche Landesregierung in Nordrhein-Westfalen werden aber neuen Schwung für die Windenergie an Land bringen", so Albers. Zusätzliche Impulse erwartet der BWE in diesem Jahr von der Windkraft auf hoher See. 150 MW neu installierte Leistung würden dazu kommen, 2011 rechne man mit 300 bis 400 MW.

Nach Angaben des BWE hat die deutsche Windenergiebranche derzeit 100.000 Beschäftigte. Der Umsatz lag 2009 bei rund 6,4 Mrd. Euro, 75 Prozent der Erlöse erzielten die Unternehmen mit dem Verkauf von Anlagen ins Ausland. In Deutschland wurden 2009 etwa 2,1 Mrd. Euro in neue Anlagen investiert. Hauptsächlich in fünf Bundesländern stehen Windenergieanlagen: Niedersachsen (6.559 MW), Brandenburg (4.260 MW), Sachsen-Anhalt (3.402 MW), Schleswig-Holstein (2.937 MW) und Nordrhein-Westfalen (2.894 MW).

Für die Zukunft der Windenergie spielt nach Ansicht des BWE nicht nur das Energiekonzept der Bundesregierung eine Rolle. Für einen erfolgreichen Ausbau sei auch eine "Landesplanung pro Wind" entscheidend. Das gelte zum Beispiel für das Repowering, die Erneuerung alter Anlagen. "Höhenbegrenzungen vor Ort verhindern, dass durch die Halbierung der Anlagenzahl die Leistung verdoppelt und der Stromertrag verdreifacht wird", so Albers. So werde die Möglichkeit verschenkt, mehr CO2-freien Strom zu produzieren. /df

Energienews

28.07.2010

Klimawandel im Ruhrgebiet Thema

Duisburg (energate) - Acht von zehn Bewohnern des Ruhrgebiets halten den Klimawandel für ein bedeutsames Thema, bei dem nicht genug getan wird. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Rhein-Ruhr-Instituts für Sozialforschung und Politikberatung (RISP). mehr.. 

Energienews

27.07.2010

Neue Einspeisevergütung sorgt für Antragsflut

Bonn (energate) - Weil sich viele Betreiber von Fotovoltaikanlagen noch die höhere Einspeisevergütung sichern wollten, ergoß sich über die Bundesnetzagentur im Juni "eine Flut an Datenmeldungen". mehr.. 

Energienews

27.07.2010

Netznutzungsgebühr in der Stadt erheblich günstiger

Hückelhoven (energate) - Die Netznutzungsgebühren für Strom sind in den zwölf größten Städten Deutschlands im Schnitt um 20 Prozent günstiger als im Rest der Republik. mehr.. 


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