Energietipps
Geschirrspülen

Funkelnde Gläser, sauberes Geschirr, eine aufgeräumte Küche und mehr Zeit für die schönen Dinge des Lebens. Die Geschirrspülmaschine macht es möglich - und das alles noch energie- und wassersparender als beim Spülen von Hand.
Vorspülen unter fließendem Wasser entfällt.
Gebrauchtes Geschirr einfach in der Geschirrspülmaschine sammeln und die Gerätetür schließen, damit die Essensreste nicht antrocknen.
Die Geschirrspülmaschine sollte nur voll beladen angeschaltet werden!
Dosieren Sie das Reinigungsmittel sparsam.
Die Devise sollte lauten: so viel wie nötig, so wenig wie möglich.
Neuere Gerätemodelle können sich den Kombinationsreinigern 3 in 1 anpassen.
Die Maschinen schalten die Anzeigen für Salz und Klarspüler ab. Dies gilt bis Härtebereich 3.
Moderne Geschirrspüler bieten eine Fülle von Spülprogrammen.
Diese Programme berücksichtigen beispielsweise die Geschirrart (Schonprogramme), die Geschirrmenge (Beladungserkennung) oder die Verschmutzung (Automatikprogramme). Darüber hinaus gibt es Intensivprogramme für stark verschmutztes Geschirr und Sparprogramme für leicht verschmutztes Geschirr.
| Personen im Haushalt | Verbrauch pro Jahr in Kilowattstunden |
| 2 | ca. 200 |
| 3 | ca. 245 |
| 4 | ca. 325 |
Für jeden das richtige Gerät.
Hoch eingebaute Geschirrspüler sowie Schubladen-Geschirrspüler ermöglichen eine besonders einfache Handhabung, denn sie können ohne Bücken geöffnet und geschlossen werden. 60 Zentimeter breite Geräte (für 12–15 Maßgedecke) arbeiten bei voller Beladung wirtschaftlicher als 45 Zentimeter breite Geräte (für 6–10 Maßgedecke).
Einige Geräte sind mit Wärmetauscherflächen ausgestattet.
Mit ihnen kann die Energie des laufenden Spülgangs für den folgenden Spülgang genutzt werden.
Die meisten Geräte können auch an die Warmwasserversorgung angeschlossen werden.
Ein Warmwasseranschluss ist vor allem bei der Nutzung regenerativer Energien zum Beispiel bei Verwendung einer Wärmepumpe sinnvoll.
Achten Sie beim Kauf eines Geschirrspülers auf das Energielabel.
Hier können Sie mit einem Blick sehen, ob ein Gerät einen niedrigen oder hohen Verbrauch (Energieeffizienzklassen von A bis G) hat, und zusätzlich wie Reinigungswirkung und Trockenwirkung eingestuft sind. Eine freiwillige Angabe auf dem Energielabel ist die Geräuschemission. Vor allem bei offenen Küchen lohnt es sich, darauf zu achten.
Wird die Anschaffung einer Geschirrspülmaschine zu höherem Stromverbrauch führen?
Nicht unbedingt. Geschirrspülmaschinen werden immer sparsamer. Die Verbrauchswerte moderner Geräte liegen nur noch bei 14 bis 20 Litern Wasser und 0,8 bis 1,5 Kilowattstunden Strom. Am wirtschaftlichsten arbeitet die Geschirrspülmaschine, wenn sie voll beladen ist. Zwar gibt es Sparprogramme für die halbe Geschirrmenge, jedoch verbrauchen diese im Vergleich zum Normalprogramm deutlich mehr als nur die Hälfte an Wasser und Strom. Zudem sollten Sie das Geschirr nicht unter fließendem Wasser vorspülen. Das kostet nur unnötig Wasser und Energie.