Stadtwerke Herne AG




Energietipps

Kühlen und Gefrieren

Kühlen und Gefrieren

Damit nicht nur Obst und Gemüse vitaminreich und schön knackig, Fisch frisch und Fleisch delikat bleibt, sondern auch Energie gespart wird, sollten beim Kühlen und Einfrieren einige Punkte beachtet werden. Denn Kühl- und Gefriergeräte sind rund um die Uhr im Einsatz.

Kühl- und Gefrierschränke gelten als Stromfresser. Wie kann ich dennoch Energie sparen?

Stellen Sie die Geräte nicht neben eine Heizung und schützen Sie sie vor direktem Sonnenlicht. Je geringer die Raumtemperatur, desto niedriger auch der Stromverbrauch. Erwärmt sich der Raum nur um einen Grad Celsius, steigt zum Beispiel bei Kühlschränken der Stromverbrauch schon um rund vier Prozent an.
Wählen Sie die Temperatur im Kühlschrank nicht zu niedrig. Rund 7 Grad Celsius reichen zum Frischhalten der Lebensmittel aus. Im Gefrierteil braucht es nicht kälter als minus 18 Grad Celsius zu sein.
Öffnen Sie die Geräte so selten und so schnell wie möglich. Jedes Öffnen der Kühl- oder Gefrierschranktüren lässt Kälte entweichen, für die die Geräte erst wieder arbeiten müssen. Überlegen Sie vor dem Öffnen, was Sie eigentlich herausholen wollen.

Ungenutzter Kühl- und Gefrierraum kostet.

Kaufen Sie ein Gerät in der Größe, die Ihrem Bedarf entspricht. Bei einer Gefriertruhe beispielsweise verbrauchen 100 Liter ungenutzter Gefrierraum bis zu 200
kWh im Jahr.

Lebensmittel benötigen unterschiedliche klimatische Verhältnisse.

Ein Mehr-Zonen-Gerät bietet hier für alle Bedürfnisse das Richtige. Die Erfahrung zeigt, dass Lebensmittel in der niedrig temperierten Zone knapp über 0° C bis zu dreimal länger frisch bleiben als im normalen Kühlbereich.

Stellen Sie Kühl- und Gefriergeräte nicht neben Herd oder Heizung.

Je niedriger die Umgebungstemperatur ist, desto geringer ist der Stromverbrauch.

Lebensmittel gehören nur gut abgekühlt und gut verpackt in den Kühlschrank.

Ausnahme: Obst und Gemüse. Sie sollten zur optimalen Feuchtigkeitszirkulation stets unverpackt eingelagert werden.

Häufiges und langes Öffnen der Gerätetür kostet Energie.

Übersichtlich einsortierte Lebensmittel ersparen mühsames Suchen und schaffen Platz.

Verschmutzte oder beschädigte Gummidichtungen lassen Kälte und damit Energie entweichen.

Kühl- und Gefriergeräte sind in den letzten Jahren mit Blick auf ihren Energiebedarf deutlich verbessert worden. Aus diesem Grund finden sich zum Teil drei Viertel der Gerätegruppen in der Energieeffizienzklasse A (niedriger Verbrauch) des Energielabels. Daher wurde bei Kühl- und Gefriergeräten die Labelklasse weiter unterteilt und A+ und A++ eingeführt.

Staubfrei spart Energie!

Es lohnt sich, Lüftungsgitter (Rückwand) der Geräte frei von Staub zu halten und auf eine ungestörte Luftzirkulation zu achten.

Ein Abtauen der Gefriergeräte ist ab einer Reifschicht von über einem Zentimeter erforderlich.

Sonst wird unnötig Energie verschwendet. Eisfrei bleiben dagegen NoFrost-Geräte.

Nur vor dem Einfrieren großer Mengen oder vor dem Abtauen sorgt die Superschaltung für eine notwendige Kältereserve.

Geräte mit verstärkter Wärmedämmung haben den zuätzlichen Vorteil, dass bei einem Ausfall der Inhalt länger tiefgekühlt bleibt.

Sterne und Lagerdauer:

KennzeichnungAnwendung
Eisbereitungsfachgeeignet zum Gefrieren und Lagern von Eiswürfeln
* mit einem Stern, nicht wärmer als minus 6° Cgeeignet zur kurzfristigen Lagerung gefrorener Lebensmittel – bis zu 1 Woche
** mit zwei Sternen, nicht wärmer als minus 12° Cgeeignet zur mittelfristigen Lagerung gefrorener Lebensmittel – bis zu 3 Wochen
*** mit drei Sternen, nicht wärmer als minus 18° Cgeeignet zur langfristigen Lagerung gefrorener Lebensmittel – mehrere Monate (je nach Lebensmittel)
**** mit vier Sternen, kälter als minus 18° Cgeeignet zum Einfrieren von Lebensmitteln – mehrere Monate (je nach Lebensmittel)

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