Energietipps
Waschen und Trocknen

Unersetzliche Hilfe im Haushalt bieten moderne Waschmaschinen mit einer Fülle von Waschprogrammen sowie Wäschetrockner mit einer schonenden Trocknung.
Fassungsvermögen der Waschtrommel voll ausnutzen.
Heute gibt es Haushalts-Waschmaschinen, die bis zu 6 oder 8 kg Wäsche fassen.
Vorwäsche nur bei stark verschmutzter Wäsche wählen.
Zum Beispiel bei schmutziger Berufskleidung.
Nutzen Sie Sparprogramme!
Normal verschmutzte Kochwäsche wird auch bei 60° C sauber, für Buntwäsche sind meist 30° C bzw. 40° C ausreichend.
Ein Anschluss der Waschmaschine an die zentrale Warmwasserversorgung ...
... ist vor allem dann sinnvoll, wenn das Wasser mit regenerativen Energien (Wärmepumpe, Solarkollektoren) erzeugt wird.
Auf die richtige Dosierung des Waschmittels kommt es an.
Waschmittel nach Verschmutzung, Wasserhärte und Herstellerangaben dosieren. So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Überdosierung belastet die Umwelt unnötig – Unterdosierung kann zu Schmutz- und Kalk-Ablagerungen im Gewebe und auf Maschinenbauteilen führen. Waschhilfsmittel wie Weichspüler, Stärke und Fleckentferner sollten nur gezielt und bewusst eingesetzt werden.
Wäschetrockner immer voll beladen.
Wenn der Trockner mit Textilien gefüllt wird, deren Material, Größe und Dicke ähnlich sind, dann verkürzt sich die Trocknungsdauer, und Energie wird eingespart.
Verschiedene Trocknertypen: Ablufttrockner und Kondensationstrockner.
Ablufttrockner geben die feuchtwarme Luft ins Freie ab. Dies geschieht am besten über eine spezielle Öffnung im Mauerwerk. Ablufttrockner sind nicht nur günstiger in der Anschaffung, sondern auch günstiger im Energieverbrauch als Kondensationstrockner, bei denen die Feuchtigkeit kondensiert und in einem Auffanggefäß gesammelt wird. Es lohnt sich, den Luftfilter nach jedem Trocknungsvorgang zu reinigen und beim Kondensationstrockner während des Trocknens den Raum zu lüften.
Achten Sie beim Kauf einer Waschmaschine auf die Kennwerte des Energielabels.
Neben der Kennzeichnung des Energieverbrauchs (A bedeutet niedriger Verbrauch) ist bei der Waschmaschine auch die Waschwirkung und die Schleuderwirkung (A bedeutet besser) zu berücksichtigen. Für Abluft- und Kondensationstrockner gelten unterschiedliche Grenzwerte bei den Effizienzklassen. So wird der unterschiedliche Einfluss beider Trocknersysteme auf die Raumwärme berücksichtigt. Wäschetrockner sind üblicherweise in den Effizienzklassen C und schlechter eingestuft. Ausnahme ist der Wärmepumpen-Wäschetrockner mit Effizienzklasse A.