Günstig, umweltschonend, flott
8 gute Gründe für ein Erdgasauto
Wer den hohen Spritkosten davonfahren will, steigt auf ein Erdgasauto um. Wer zusätzlich auf Nummer sicher gehen will, kann sich jetzt über die Fahreigenschaften eines Erdgasautos überzeugen. Die Stadtwerke verleihen ihren neuen VW Passat TSI EcoFuel für eine Probefahrt.


Konkurrenzlos günstig: Ein Liter Sprit für rund 60 Cent, das klingt wie ein Autofahrermärchen aus längst vergangenen Tagen. Und doch ist es Realität - und das an fast 900 Erdgas-Tankstellen in Deutschland. Dort kostet das Kilogramm Erdgas etwa 98 Cent. Umgerechnet auf den Energiegehalt von Benzin ergibt sich ein Literpreis von gut 60 Cent.
Mit dem Förderprogramm der Stadtwerke Herne können Herner-Autofahrer, die sich ein neues Erdgasauto anschaffen oder auf Erdgas umrüsten, noch einmal mehr sparen: ein halbes Jahr tanken Privatpersonen kostenlos Erdgas an den Erdgas-Tankstellen in Herne. Gewerblich genutzte Fahrzeuge von Kunden der Stadtwerke werden einmalig mit einer Menge von 300 kg gefördert.

Minimale Mineralölsteuer: Die Mineralölsteuer beträgt bei Erdgas als Kraftstoff nur ein Viertel von dem, was für einen vergleichbaren Benziner fällig ist. Und das auf lange Zeit. Die Bundesregierung hat sich in ihrem Energiekonzept verpflichtet, Erdgasfahrzeuge noch mehr zu fördern. So soll Erdgas (mit einem Bio-Anteil) über 2018 hinaus steuerlich begünstigt bleiben.

Kfz-Steuer noch günstiger: Noch ein Autofahrertraum wird mit dem Erdgasauto wahr: 120 Gramm Kohlendioxid pro gefahrenen Kilometer (g/km) sind der Grenzwert, ab dem die Kfz-Steuer nach der neuen Berechnungsformel richtig teuer wird. Der neue VW Passat mit dem extrem sparsamen 1,4-Liter-Turbomotor pustet als Erdgasauto nur 117 g/km in die Luft. Also ergibt sich folgende Steuerrechnung: 2 Euro pro 100 Kubikzentimeter Hubraum macht 28 Euro Kfz-Steuer pro Jahr. Der vergleichbare Benziner kostet 104 Euro.

Freundlich zur Umwelt: Gegenüber einem bezinbetriebenen Gefährt blasen Erdgasautos drei Viertel weniger Kohlenmonoxid, ein Viertel weniger Kohlendioxid und ein Fünftel weniger Kohlenwasserstoffe in die Luft. Gegenüber einem Diesel obendrein 100 Prozent weniger Rußpartikel. Ist dem Erdgas Biogas beigemischt, was an vielen Erdgas-Tankstellen bereits der Fall ist, sinken diese Werte noch.

Euro-6-Norm spielend: Aufgrund der niedrigen Emissionen sind auch kommende, verschärfte Abgasnormen kein Problem. Mit dem Passat EcoFuel war es ein Erdgas-Pkw, der erstmals fünf Sterne beim ADAC EcoTest herausfuhr.

Ausgezeichnet: Erdgasautos fahren fast immer auf die Siegertreppchen, wenn es um günstiges und um umweltfreundliches Fahren geht. Ein paar Beispiele: Der beste 7-Sitzer auf der VCD-Umweltliste ist der VW Touran mit Erdgas-Antrieb. Der sparsamste Dienstwagen laut Zeitschrift "Firmenauto": der Erdgas-Mercedes B180 NGT. Günstigstes Auto laut ADAC ist der Fiat Panda "Panda Natural Power".

Bewährt: Der allererste, von Nikolaus August Otto konstruierte Viertakt-Motor lief mit Gas. Noch heute zeichnet sich Erdgas durch eine hohe Klopffestigkeit aus: 140 Oktan werden gemessen. Damit können Erdgasautos mit deutlich höherer Verdichtung betrieben werden. Das beweisen auch die Renn-VW-Scriccos mit 330 PS, die 2010 Klassensieger beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring wurden.

Zukunftsorientiert: bis 2020 geht die Deutsche Energie-Agentur von einem Biogas-Anteil im Erdgas von 20 Prozent aus. Das heißt, die Umweltbilanz von Erdgas wird als Treibstoff noch besser. Erdgas ist außerdem die beste Brückentechnologie für Brennstoffzellen und Elektromobilität.