Stadtwerke Herne AG




Strom aus Wasserkraft: die natürlichste Sache der Welt

Natürlich Wasserkraft!

Ein Stausee in den Bergen.

Wasserkraft hat schon vor hunderten von Jahren für Bewegung gesorgt. Denn lange, bevor die ersten Schlote rauchten, wurden Mühlen von dieser natürlichen Energiequelle angetrieben. Im Prinzip wird zur Energiegewinnung nur das Gefälle eines Wasserstroms genutzt. Daran hat sich auch heute nichts geändert. Nur, dass bei heutigen Wasserkraftanlagen das Gefälle durch Stauwerke künstlich herbeigeführt wird und statt einer alten Wassermühle eine hochmoderne und effiziente Turbine einen Generator antreibt.

Stromspeicher Stausee
Stauseen funktionieren deshalb praktisch wie riesige ökologische Stromspeicher. Gegenüber etwa einem Braunkohlekraftwerk, das seine Energie nur aus der unmittelbar stattfindenden Verbrennung gewinnt, verfügt das Wasserkraftwerk mit den gestauten Wassermassen über einen großen Speicher potentieller Energie, der sich automatisch immer wieder nachfüllt. Damit ist Wasserkraft nicht nur die älteste Form der regenerativen Energienutzung, sondern in vielerlei Hinsicht auch die sauberste.

Klare Vorteile für Wasser
Wenn man den herkömmlichen Energiemix betrachtet, ist Strom aus Wasserkraft nicht nur eine umweltfreundliche, sondern auch eine preiswerte Alternative. Gerade im direkten Vergleich mit anderen alternativen Energien schneidet Wasserkraft gut und günstig ab. Denn gegenüber Wind- und Solarenergie benötigt sie nur einen geringen Einsatz für Erneuerung und Ausbau. Da die künstliche Wasservorhaltung in Stauseen in vielen Regionen für die Trinkwasserspeicherung und den Hochwasserschutz gedacht ist, dürfen neue Kraftwerke natürlich nur unter hohen ökologischen Auflagen gebaut werden. Aber auch bestehende Wasserkraftwerke, die den Naturschutzrichtlinien entsprechend umgestaltet wurden, können noch für Jahrzehnte sowohl ökonomisch als auch ökologisch sinnvoll genutzt werden.
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