
Als Hernes erstes Elektroauto rollt der Tazzari Electric Zero leise und emissionsfrei durch die Straßen im Stadtgebiet. Fahrer des Elektroautos ist Jörg Schenda, Energieberater der Stadtwerke Herne, der damit zu seinen Beratungsterminen umweltfreundlich und effizient unterwegs ist.
Stecker ziehen, Garage auf und los geht´s – zum „Volltanken“ der Lithium-Ionen-Batterie reicht eine normale Steckdose. Gleichzeitig ist das kleine, wendige Stadtauto sehr sparsam: Auf 100 Kilometern verbraucht der Tazzari nur 13,5 Kilowattstunden für rund 2,70 Euro. Im Vergleich dazu kostet ein herkömmlicher Pkw mit einem Verbrauch von 6,5 Litern etwa 9,10 Euro auf 100 Kilometern bei einem Preis von 1,40 Euro für einen Liter Superbenzin.
„Für den Stadtverkehr ist der Tazzari der beste Begleiter, 140 Kilometer kann ich mit einer Tankladung fahren“, so Schenda. Nach nur 50 Minuten – ein Einkauf – ist der Akku wieder auf 80% seiner Leistung aufgeladen und durch die geringe Größe des Stadtflitzers ist die Parkplatzsuche auch kein Problem mehr.
„Da die fossilen Brennstoffe knapper werden und der Anteil erneuerbarer Energien steigt, ist es an der Zeit, sich über alternative Antriebe Gedanken zu machen. Denn auch wenn sich Elektromobile wegen der hohen Anschaffungskosten noch nicht für den Massenmarkt eignen, wollen wir jetzt Erfahrungen mit der wiederentdeckten Technik sammeln“, begründet Ulrich Koch, Vorstand der Stadtwerke, die Anschaffung des Elektroautos. „Darum beteiligen wir uns darüber hinaus an einem Projekt, das sich mit den Möglichkeiten der Elektromobilität für Stadtwerke beschäftigt.“ Für eine öffentliche Ladesäule suchen die Stadtwerke zur Zeit einen geeigneten Standort.
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