Stadtwerke Herne AG




Pressemitteilung

31.01.2014

Stadtwerke und SHK-Innung kooperieren

Foto: Die Stadtwerke haben im Gebäude ihrer Technik ein Micro-BHKW installiert.

Die Stadtwerke Herne und die Innung für Sanitär- und Heizungstechnik (SHK) haben jetzt einen Kooperationsvertrag zur Zusammenarbeit im Wärmemarkt abgeschlossen. Unter dem Namen „SMART-TEC-stwh“ vermarkten die Vertragspartner künftig gemeinsam Systemlösungen zur Erzeugung von Wärme, Kälte und Strom, deren Herzstücke energieeffiziente und umweltfreundliche Blockheizkraftwerke oder Wärmepumpen sind.

In der Kooperation kümmern sich die Innungsbetriebe um Vertrieb, Installation und Wartung der Anlagen, während die Stadtwerke die Beschaffung übernehmen und Serviceleistungen in Bereichen wie Finanzierung, Fördermittel und Notdienst bereit stellen. Das komplette Angebot kann ab dem 7. Februar 2014 auf der Webseite „smart-tec-stwh.de“ eingesehen werden.

Der bei den Stadtwerken für SMART-TEC-stwh verantwortliche Dr. Hermann Meier zu Farwig: „Wir bieten den Partnern aus dem Handwerk die Möglichkeiten zur qualitativen und quantitativen Optimierung ihres Angebots, Steigerung der Auftragslage sowie mehr Kontinuität in der Ressourcenauslastung.“

Aus Sicht des Vorstands der SHK-Innung bietet die Zusammenarbeit ihren Mitgliedsbetrieben gute und faire Rahmenbedingungen, um sich für zukunftsfähig aufzustellen. Obermeister Thomas Schlüter: „Die technische Entwicklung im Wärmemarkt verläuft rasant. Sich darauf einzustellen ist für Handwerksbetriebe ein Muss, erfordert aber auch immer Investitionen, bei denen der Erfolg nicht absehbar ist. Mit einem starken und verlässlichen regionalen Partner wie den Stadtwerken Herne investiert es sich leichter.“

Investieren müssen beide Partner zunächst in die Ausbildung. Während das Stadtwerke-Team von SMART-TEC-stwh bereits Herstellerschulungen durchlaufen hat, werden die Mitarbeiter der Innungsfachbetriebe ab März Schulungsmaßnahmen besuchen. Die Stadtwerke haben zu diesem Zweck eine alte Heizung in ihrem Technik-Gebäude am Grenzweg durch ein effizientes Micro-BHKW ihres Systempartners Kirsch ersetzt.

Beide Kooperationspartner sehen in der Ausweitung und Vertiefung ihrer Zusammenarbeit einen wesentlichen Schritt zur Erreichung der im „Integrierten Klimaschutzkonzept der Stadt Herne“ verankerten Ziele. Dazu soll in Kürze noch ein weiterer Partner beitragen. Dr. Meier zu Farwig: „Wir haben den Vorstand der Elektroinnung Herne zu Kooperationsgesprächen eingeladen.“


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