Stadtwerke Herne AG




Emissionshandel

Aktiv für den Klimaschutz

Als erstes Unternehmen in Deutschland haben die Stadtwerke Herne im April 2004 vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) einen so genannten „Letter of Approval“ erhalten. Dieses Dokument ist die endgültige Genehmigung, Emissionsminderungen in den internationalen Emissionshandel einzubringen.

Die Handelserlaubnis bezieht sich auf die Kohlendioxid-Reduzierungen aus der energetischen Nutzung des methanhaltigen Grubengases, das unter anderem durch eine Bohrung in die erste Sohle der stillgelegten Zeche Teutoburgia gewonnen wird.

Teilnahme an "Erupt"-Programmen
Zuvor hatten die Stadtwerke vom BMU einen „Letter of Endorsement“ erhalten. Damit war es möglich, sich um die Teilnahme an dem staatlichen niederländischen Emissionsrechte- Ankaufsprogrammen ERUPT 4 und 5 zu bewerben, die von der Staatsagentur „SenterNovem“ durchgeführt werden.

Nach einem strengen Vorauswahlfahren und einer technischen Prüfung der Anlagen durch einen unabhängigen Zertifizierer konnte mit den Niederlanden ein Verkauf der anfallenden Emissionszertifikate vertraglich vereinbart werden.

Emissionshandel ab 2008

Mit Beginn des internationalen Emissionshandels im Jahre 2008 können jährlich jeweils 50.000 Tonnen CO2-Reduktionen aus den Herner Projekten verkauft werden. Das Antragsverfahren und den Handel mit den Emissionsminderungen führt die Emissions Trader ET GmbH für die Stadtwerke durch. Emissions Trader kooperiert bei den wissenschaftlichen Fragestellungen zu diesem Projekt mit dem Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT aus Oberhausen.