Stadtwerke Herne AG




Solarprojekte

Energie aus der Sonne

Die Sonne – ohne sie wäre kein Leben auf der Erde möglich. Sie sorgt für Wärme, Wachstum und Wohlbefinden und sie ist auch eine unerschöpfliche Energiequelle.

Mit modernen Technologien lässt sich aus der Sonnenenergie warmes Wasser aufbereiten oder sogar Strom produzieren. Um Erfahrungen mit der Solartechnik zu sammeln, haben die Stadtwerke bereits 1993 eine 3,18 kW-Photovoltaikanlage auf dem eigenen Werksgelände installiert. Es war die erste Anlage in Herne überhaupt.

Dach Archäologisches Museum

1999 folgte die Anlage auf der Akademie Mont-Cenis. Sie war damals die weltweit größte dachintegrierte Photovoltaikanlage.

2001 wurde auf dem Dach des Westfälischen Museums für Archäologie eine weitere Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Dort gehen Vergangenheit und Zukunft eine gelungene Verbindung ein: In den teils unterirdisch gelegenen Ausstellungsräumen kann man historische Funde besichtigen, auf dem Dach ist die Zukunftstechnologie Photovoltaik weithin sichtbar. Die Anlage mit einer Leistung von 100 kW kann bis zu 60.000 kWh Strom im Jahr produzieren. Damit können etwa 20 Vier-Personen-Haushalte versorgt werden.

Künstlerzeche

Auch die Künstlerzeche „Unser Fritz“ ist seit Juli 2004 auf Sonnenenergie umgestiegen. Auf dem Dach der ehemaligen Kaue produzieren zehn Solarmodule bis zu 1.690 kWh Sonnenstrom im Jahr. Das entspricht etwa dem Jahresverbrauch eines Zwei-Personenhaushalts. Durch diese Anlage werden weitere 1,1 Tonnen CO2-Emissionen eingespart. Die Anlage wurde aus dem Ökostromtarif rewirnatur finanziert und zusätzlich von den Stadtwerken Herne gefördert.

Schüler experimetieren mit Solarmodul

Aus Mitteln von rewirnatur konnte 2007 noch eine weitere Anlage finanziert werden: Auf der Gesamtschule Mont-Cenis erzeugen 14 Solarmodule rund 2.200 kWh sauberen Strom im Jahr und sorgen damit für eine CO2-Einsparung von 1.400 kg/a. Die Schule, die bereits für ihr Umweltengagement ausgezeichnet wurde, greift das Thema Photovoltaik im Unterricht auf. Am konkreten Beispiel der Anlage auf dem eigenen Dach können die Schüler über Soalrtechnik, Klimawandel oder Energiepolitik anschaulich diskutieren.