Energie braucht Wege – Stadtwerke Herne

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Energie braucht Wege – Stadtwerke Herne

Stecker in die Dose, und fertig. So einfach funktioniert Strom. Damit das so bleibt, bauen die Stadtwerke Herne ihr Netz aus und machen es fit für die Zukunft.

 

Photovoltaik und Prosumer

Die Sonne scheint, die Solarmodule auf dem Dach der Familie Tesdorf in Herne liefern reichlich Strom. Ein Teil fließt in den Batteriespeicher, abends lädt das Elektroauto an der Wallbox. Der Rest wird gegen Vergütung ins Netz eingespeist.

 

Die Familie gehört zu mehr als 1,2 Millionen Prosumern in Deutschland, die Strom nicht nur verbrauchen, sondern auch produzieren. Eine positive Entwicklung für die Energiewende – und eine Herausforderung für die Stromnetze.

 

Mehr erneuerbare Quellen

Früher erzeugten wenige Großkraftwerke Strom, heute sind es unzählige private und gewerbliche Stromerzeuger. Haushalte, Unternehmen und Landwirte speisen Solar-, Wind- und Biomasse-Energie ein.

 

Auch die Stadtwerke Herne bauen erneuerbare Energien aus:

  • 1.442 Solarmodule auf eigenen Gebäuden

  • über 325.000 kWh Solarstrom pro Jahr

  • Beteiligung an der Trianel Wind und Solar GmbH & Co. KG mit einem geplanten Portfolio von 340 MW

 

Der Bedarf verändert sich

E-Autos und Wärmepumpen erhöhen den Strombedarf. Intelligente Steuerung wird wichtiger – über Smart Meter und digitale Messsysteme.

 

Die Stadtwerke können so bei drohender Überlastung Geräte wie Wallboxen oder Wärmepumpen kurzzeitig drosseln. In Herne kam das bisher nie vor. Gleichzeitig lassen sich Solaranlagen oder Ladepunkte flexibel regulieren.

 

Energiecheck-App für Kund*innen

Die Energiecheck-App zeigt den individuellen Verbrauch in Echtzeit. Stromfresser werden sichtbar, Kosten lassen sich senken.

 

Physischer Stromfluss und Ökostrom

Windstrom aus Dänemark oder Solarenergie aus Spanien kommt nicht physisch nach Herne. Stattdessen kaufen die Stadtwerke Herkunftsnachweise, die den Ökostrom-Anteil im Netz dokumentieren – vom TÜV bestätigt.

 

Mit ÖkostromPlus zahlen Kund*innen drei Euro extra, zwei davon fließen in regionale Klimaschutzprojekte.

 

Hohe Investitionen geplant

Damit Herne auch künftig sicher mit Strom versorgt wird, investieren die Stadtwerke in:

  • zusätzliche, leistungsstärkere Leitungen

  • neue Transformatoren und Schwerpunktstationen die Digitalisierung von 400 Ortnetzstationen und über 2.000 Kabelverteilerschränken

 

„Immer mehr Einspeiser, neue Verbraucher und schwankende Strommengen – all das müssen wir künftig managen“, sagt Malte Reinhardt, Abteilungsleiter Netzbetrieb bei den Stadtwerken Herne.

 

So sichern die Stadtwerke Herne die zuverlässige Stromversorgung von heute – und schaffen die Grundlage für die Energiewende von morgen.


 

 

 

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