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KI-Innovation im Kundenservice der Stadtwerke Herne

21.02.2024

Ein Jahr lang wurden Datenbanken entwickelt, Systeme intensive getestet und Ergebnisse optimiert: Jetzt haben die Stadtwerke Herne als eines der ersten Energieversorgungsunternehmen einen auf ChatGPT basierenden Chatbot auf ihrer Homepage im Einsatz. Die künstliche Intelligenz (KI) ergänzt den digitalen Kundenservice und kann die Fragen der Herner Kundinnen und Kunden insbesondere bei Standardvorgängen schnell, zuverlässig und rund um die Uhr beantworten.

 

„Auch wenn kein zukunftsorientiertes Unternehmen mehr an KI vorbeikommt: Ohne konkrete Vorteile für die Nutzenden hätten wir den neuen Chatbot nicht eingesetzt“, betont Dominik Lasarz, der bei den Stadtwerken für den Energievertrieb verantwortlich ist. Mit Hilfe einer Wissensdatenbank haben die Stadtwerke den Chatbot darum zunächst so „trainiert“, dass seine Antworten logisch und vor allem korrekt sind. Mehrere Testrunden haben das bestätigt.

 

Wo kann ich meinen Zählerstand mitteilen? Wie ändere ich meinen Abschlag. Erna – so haben die Stadtwerke ihren Chatbot getauft – bleibt keine Antwort schuldig. „Unser Chatbot unterstützt die Nutzenden gerade bei Standardvorgängen bei der Suche und der schnellen Erledigung ihres Anliegens“, sagt Dominik Lasarz zu Ernas weiteren Vorteilen. „So bleibt unseren Beratern am Telefon oder in den beiden KundenCentern am Ende mehr Zeit für das persönliche Gespräch bei komplexen Themen.“

 

Die Stadtwerke Herne haben den Chatbot gemeinsam mit der Stadtwerke-Kooperation Trianel, dem Münsteraner Startup LoyJoy und im Netzwerk mit weiteren Energieversorgern entwickelt. In der Branche sorgt das Pilotprojet für Aufmerksamkeit und wird in dieser Woche auch auf der Leitmesse E-World in Essen vorgestellt.

Förderung für Wasserstoffprojekt

14.02.2024

Als eines der ersten Wasserstoffprojekte in Nordrhein-Westfalen hat das Wasserstoffzentrum Hamm der Stadtwerke-Kooperation Trianel jetzt Fördermittel erhalten. NRW-Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur überreichte den Förderbescheid über 17,5 Millionen Euro zur Realisierung des Wasserstoffzentrums. Die Stadtwerke Herne sind durch ihren Anteil an der Trianel mittelbar am Projekt beteiligt.

 

Am Standort des Trianel-Gaskraftwerks in Hamm - an dem die Stadtwerke ebenfalls beteiligt sind - soll ein gemeinschaftlicher Elektrolyseur der kommunalen Partner entstehen. Mit seiner Leistung von 20 MW kann er dort künftig bis zu 1.500 Tonnen grünen Wasserstoff produzieren. In der Region könnten damit dann Busflotten, Müllfahrzeuge und lokale Wirtschaftsunter-nehmen klimaneutral werden.

 

„Die Stadtwerke Herne verfolgen die Entwicklung des Projekts mit größtem Interesse. Von den Erfahrungen in Hamm werden wir später auch in Herne profitieren,“ ist Stadtwerke-Vorstand Ulrich Koch überzeugt.

Stadtwerke spenden an Tierheim

09.02.2024

Damit die große Wäsche für die kleinen Schützlinge auch weiterhin zuverlässig erledigt werden kann, haben die Stadtwerke Herne jetzt 1.000 Euro an das Tierheim Herne-Wanne gespendet. Kurz vor Weihnachten hatte die alte Industriemaschine dort ihren Geist aufgegeben und die Neuanschaffung eines tiefes Loch in die Tierheimkasse gerissen. Die Stadtwerke haben mit ihrer Spende jetzt das letzte Finanzloch wieder aufgefüllt und noch einen Obolus für Waschmittel obendrauf gelegt.

 

Da das Tierheim auf Spenden angewiesen ist, unterstützen die Stadtwerke regelmäßig das ehrenamtliche Engagement. Erst Ende 2022 hatten beispielsweise die Elektro-Azubis des Energiever-sorgers eine moderne LED-Beleuchtung im Außenbereich installiert. So konnte die Arbeit der Tierschützer energieeffizient sicherer gemacht werden.

 

Im Bild: 

Saubere Sache: Veronika Wolff, ehrenamtliche Geschäftsführerin (links) und Sabrina Pascher (rechts) vom Vorstand des Tierheims freuen sich über die Spende der Stadtwerke, die Pressesprecherin Angelika Kurzawa überreicht. 

Stadtwerke bieten neue Ausbildung an

07.02.2024

Fernwärme braucht Fachkräfte: Damit die Wärmewende in Herne gelingt, bilden die Stadtwerke jetzt auch Anlagenmechaniker und -mechanikerinnen für Rohrsystemtechnik aus. Die neue Ausbildungssparte wird bereits ab September angeboten. Bewerbungen sind ab sofort möglich.

 

Anlagenmechaniker*innen halten die unterirdischen Lebensadern der Energieversorgung, also die komplexen Rohrsysteme für Gas und Fernwärme, am Laufen. Sie prüfen, warten und modernisieren Anlagen und Leitungen, damit die Wohnungen warm werden. Eine zunehmend größere Rolle spielt dabei der Ausbau der Fernwärme durch die Stadtwerke: „Wir arbeiten mit aller Kraft daran, die Wärmeversorgung effizienter und nachhaltiger zu machen. Ohne qualifizierte Fachleute geht das nicht. Ausbilden statt aussitzen lautet darum unsere Devise“, begründet Georg Bohmke, Ausbildungsleiter bei den Stadtwerken, den Aufbau der neuen Ausbildungssparte.

 

Bei der 3,5-jährigen Ausbildung kooperieren die Stadtwerke mit der Karrierewerkstadt der Deutschen Edelstahlwerke in Witten. Dort werden die Kernkompetenzen vermittelt, die dann in Praxisphasen bei den Stadtwerken zur Anwendung kommen.

 

Wer mit Köpfchen, Fingerfertigkeit und Präzision an der Energiewende mitarbeiten möchte, kann sich unter www.stadtwerke-herne.de/ausbildung über das Berufsbild informieren und seine Online-Bewerbung einreichen. Die Stadtwerke stellen zum 1. September 2024 zwei angehende Anlagenmechaniker*innen ein.

Vaillant und Stadtwerke kooperieren bei Wärmepumpen

06.02.2024

Das Familienunternehmen Vaillant und die Stadtwerke Herne vertiefen jetzt ihre Zusammenarbeit im Bereich Wärmepumpe. Nach erfolgreichen ersten Projekten im letzten Jahr soll nun unter anderem ein gemeinsamer Energietag stattfinden und das lokale Netzwerk ausgeweitet werden.

 

„Unsere Partnerschaft hat sich schon im letzten Jahr, als Hausbesitzende teilweise lange auf die Umsetzung ihrer nachhaltigen Wunschheizung warten mussten, als ein fruchtbarer Austausch von Ressourcen und Wissen erwiesen“, betont Matthias Heitbrink, Key Account Manager für Energieversorgungsunternehmen bei Vaillant. „Dabei umfasst unser Teamwork sowohl Einfamilienhäuser als auch komplexe Großprojekte.“

 

Für Christian Lange, Wärmepumpen-Fachmann bei den Stadtwerken, profitieren von der Zusammenarbeit insbesondere die Herner Kundinnen und Kunden: „In Zeiten großer Verunsicherung durch das Heizungsgesetz haben Endkunden mit den Stadtwerken nur einen Ansprechpartner. Gleichzeitig können sie aber sicher sein, dass dahinter gebündeltes Knowhow, starke Marken und lokale Nähe stehen, so dass ihre persönliche Heizlösung effizient umgesetzt wird.“

 

Schon im März ist ein Energietag bei den Stadtwerken am Grenzweg geplant. Hausbesitzende werden dann klimafreundliches Heizen und die Inbetriebnahme einer Wärmepumpe im Show-Truck live erleben. Details folgen in Kürze.

 

Um die Wärmewende in Herne weiter zügig voranzubringen, werden die Partner einen „Wärmepumpen-Führerschein“ für interessierte Handwerksbetriebe anbieten. Ziel ist es, das technische Fachwissen im Bereich erneuerbarer Energien aus erster Hand weiterzugeben und das Partnernetzwerk auszubauen. Mehr Infos zur Wärmepumpe finden Sie auf der Produktwebseite der Stadtwerke unter www.smarttec-haustechnik.de/wärempumpe.

 

Im Bild: Matthias Heitbrink, Key Account Manager für Energieversorgungsunternehmen bei Vaillant, und Christian Lange, Wärmepumpen-Fachmann bei den Stadtwerken, besprechen die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen für den effizienten Wärmepumpen-Einsatz in Herne. 

Fernwärme-Ausbau in der Altenhöfener Straße

29.01.2024

In Herne-Süd setzen die Stadtwerke den Ausbau der klimafreundlichen Fernwärme fort: Um beim Leitungsbau weiterhin zügig voranzukommen, wird ab Mittwoch, 31. Januar, die Altenhöfener Straße zwischen Jean-Vogel-Straße und Bergstraße für den Durchgangsverkehr gesperrt. Anwohnende können bis zur Baustelle vorfahren. Auch die Zufahrt zu Häusern und Garagen ist gewährleistet. Die Arbeiten dauern voraussichtlich acht Wochen.

Die Stadtwerke bitten um Verständnis für die Einschränkungen.

Fernwärme-Arbeiten im Hölkeskampring

26.01.2024

Zum Anschluss des Ausbaugebiets Herne-Süd an die klimafreundliche Fernwärme-Versorgung beginnen die Stadtwerke am Montag, 29. Januar, mit Bauarbeiten im Hölkeskampring. Dafür wird der Bereich zwischen Altenhöfener Straße und Jean-Vogel-Straße nach Westen in Richtung U-Bahn-Station zur Einbahnstraße. In Gegenrichtung (Richtung Stadtgarten) ist eine Umleitung ausgeschildert.

 

Das Marienhospital ist während der Bauzeit von etwa sechs Wochen nicht wie sonst über die Altenhöfener Straße, sondern über die Jean-Vogel-Straße zu erreichen. Bei der HCR entfällt in dieser Zeit die Haltestelle „Marienhospital“. Die Linien 303 und 337 werden umgeleitet und steuern ersatzweise die Haltestellen „Marienhospital/Jean-Vogel-Str.“, „Altenhöfener Str.“ und „Marienhospital/Altenhöfener Str.“ an.  

 

Die Stadtwerke bitten Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Einschränkungen.

Solarboom auf Hernes Dächern

19.01.2024

Gleich 314 neue Solaranlagen sind im letzten Jahr in Herne neu ans Netz gegangen. Damit hat sich der Zubau gegenüber 2022 nochmals mehr als verdoppelt. Insgesamt sind jetzt 1.234 PV-Anlagen in der Stadt installiert – Balkonkraftwerke nicht mitgerechnet.
 

Allein die neuen Anlagen produzieren pro Jahr über 3,2 Millionen Kilowattstunden klimafreundlichen Strom. Damit decken sie rein rechnerisch den Bedarf von etwa 920 Vier-Personen-Haushalten und tragen zu einer CO2-Reduzierung von weit über 1.500 Tonnen bei.

 

„Die Stromerzeugung aus Sonnenlicht hat den erwarteten Schub aufgenommen“, freut sich Christian Tollkamp, Photovoltaik-Fachmann bei den Stadtwerken. Auch in diesem Jahr rechnet er mit anhaltendem Interesse, da für Solaranlagen nach wie vor die Mehrwertsteuer auf 0 Prozent gesenkt ist.

 

Zusätzlich wurden den Stadtwerken noch 230 Balkonkraftwerke mit einer Stromproduktion von 133.000 kWh gemeldet. „Hier hat Herne eindeutig noch Luft nach oben“, so Tollkamps Experten-Einschätzung. Darum bieten die Stadtwerke seit Ende des letzten Jahres neben den dachinstallierten Anlagen auch die Mini-Kraftwerke für zuhause an. „Mit einem Komplettangebot aus hocheffizienten Modulen inklusive der Installation und des vorgeschriebenen digitalen Zählers machen wir den Einstieg in die eigene Ökostromproduktion denkbar einfach. Das ist optimal für alle, die den handwerklichen Aufwand scheuen.“

Energie sparen mit dem Stadtwerke-Thermografie-Check

11.01.2024

Die Heizung läuft heiß, aber die Füße bleiben kalt? Dann könnte es sein, dass Ihr Haus nicht ganz dicht ist und unnötig viel Energie verbraucht. Wer genau wissen will, wo die Wärme verloren geht, den unterstützen die Stadtwerke noch bis Ende Januar mit ihrem Thermografie-Check.

 

Für die Aufnahmen scannt ein Experte das Gebäude mit einer Spezialkamera. Sie machen mit unterschiedlichen Farben die Wärmeverluste sichtbar: An kühlen blauen Stellen ist alles in Ordnung. Energetische Schwachstellen hingegen leuchten rot auf. So kann man gezielt sanieren.

 

Das Thermografie-Angebot der Stadtwerke umfasst zusätzlich zu den Thermografiebildern eine vergleichende Tageslichtaufnahme. Dazu gibt es eine ausführliche schriftliche Erläuterung mit Tipps zur Beseitigung der energetischen Schwachstellen. Auch eine anschließende Heizungsberatung ist auf Wunsch möglich. Der Preis für das komplette Paket beginnt bei 228 Euro für Häuser mit bis zu sechs Wohneinheiten. Eine Anmeldung ist noch bis zum 31.01.2024 unter www. stadtwerke-herne.de/thermografie oder per Mail an energieausweise@stadtwerke-herne.de möglich.

Stadtwerke zwischen Feiertagen erreichbar

22.12.2023

Auch zwischen den Feiertagen ist der Kundenservice der Stadtwerke erreichbar: Die Telefone sind an den Werktagen nach Weihnachten wie gewohnt von 7.30 bis 20 Uhr und am Samstag von 9 bis 13 Uhr besetzt. Auch persönlich beraten die Stadtwerke nach vorheriger Terminvereinbarung im KundenCenter am Berliner Platz. Auf der Hauptstraße in Wanne sind die Stadtwerke sofort im neuen Jahr wieder erreichbar. Unter www.service.stadtwerke-herne.de kann von Abschlagsänderung bis Zählerstandmitteilung vieles online erledigt werden.

Arbeiten am Fernwärme-Ring schreiten zügig voran

19.12.2023

Trotz ausgiebiger Regenfälle und des ersten Schnees liegen die Arbeiten am Fernwärme-Ring Herne-Süd voll im Plan. Jetzt haben die Stadtwerke mit einer Kernbohrung die Leitung in das erste der 150 Häuser gelegt.

 

Im ersten von drei Ausbauschritten verlegen die Stadtwerke zur Beschleunigung der Baumaßnahme die Leitungen gleichzeitig an beiden Enden der geplanten Trasse. So sind seit Baubeginn Mitte Oktober bereits 150 Meter in der Bergstraße im Bereich des Südpools verlegt worden. In der Altenhöfener Straßen liegen gut 50 Meter Leitungen in der Straße. Über Weihnachten ruhen die Bauarbeiten. Am 8. Januar des kommenden Jahres geht es dann weiter.

 

Im Herner Süden kooperieren die Stadtwerke mit den Wohnungs-baugesellschaften Heimbau Herne eG, Ketteler Baugenossenschaft eG, Wohnungsgenossenschaft Herne-Süd eG, Wohnungsverein Herne eG und der Herner Gesellschaft für Wohnungsbau mbH. In den kommenden drei Jahren werden über 850 Wohnungen an das klimafreundliche Fernwärmenetz angeschlossen. 10.500 Tonnen CO2-Emissionen werden dann jährlich eingespart. Wenn sich weitere Eigentümer für einen Anschluss entscheiden, fällt der Effekt fürs Klima noch positiver aus.

Veränderung in der WHE-Geschäftsführung

18.12.2023

Stadtwerke-Vorstand Ulrich Koch beendet zum Jahresende seine Tätigkeit als Geschäftsführer der Wanne-Herner-Eisenbahn (WHE). Koch bedaure diesen Schritt, aber die erforderliche Transformation des Energiesystems mit dem herausfordernden Ausbau der Fernwärme in Herne erfordere seine ungeteilte Konzentration.
 

Er bedankte sich bei den WHE-Mitarbeitenden, der Geschäfts-führung und der Gesellschafterversammlung für die langjährige gute Zusammenarbeit. „Die WHE-Gruppe ist stark und ich wünsche ihr, dass sie den eingeschlagenen Erfolgsweg fortsetzt“, so Koch weiter. „Als Mehrheitsgesellschafter Stadtwerke werden wir die Entwicklung unserer Logistik-Tochter weiterhin mit besonderem Interesse verfolgen. Der Geschäftsführung wünsche ich stets eine gute Hand in der Lenkung der WHE.“

 

Ulrich Koch hatte 2011 die Übernahme der WHE durch die Stadtwerke auf den Weg gebracht. Nach schwierigen Zeiten hatte er das Unternehmen zurück in die schwarzen Zahlen geführt. In seine Zeit als Geschäftsführer fiel auch der Bau des Container-Terminals am Westhafen, das der WHE ein neues profitables Geschäftsfeld im Bereich des Container-Umschlags erschloss.

Serviceeinschränkung durch Softwareumstellung

29.09.2023

Eine gesetzlich vorgeschriebene, umfangreiche Softwareumstellung führt bei den Stadtwerken zur Einschränkungen im Kundenservice: Telefonisch sind die Stadtwerke am Samstag, 30. September, nicht erreichbar. Das Online-Kundencenter wird von Freitagabend bis voraussichtlich Montagvormittag offline sein. Das Wanner Kundencenter auf der Hauptstraße bleibt am Montag (02.10.) geschlossen. Am Berliner Platz finden alle Beratungstermine wie vereinbart statt. Auch der telefonische Kundenservice der Stadtwerke ist am Montag wie üblich in der Zeit von 7.30 Uhr bis 20 Uhr unter 02323/592-555 erreichbar.

Stadtwerke senken Gaspreis

14.09.2023

Wie zugesagt senken die Stadtwerke Herne nach dem Strom- jetzt auch den Gaspreis. Einen deutlichen Schritt nach unten geht es insbesondere durch die Beruhigung an den Beschaffungsmärkten, die die Stadtwerke an ihre Kundinnen und Kunden weitergeben.

 

Bereits im Juli hatten die Stadtwerke darauf verzichtet, die gestiegene Gasspeicherumlage zu berechnen. Hinzu kommt der Wegfall der SLP-Bilanzierungsumlagen. Daraus ergibt sich ab dem 1. November ein Senkung des Arbeitspreis über alle Preisstufen um 7,03 ct/kWh brutto. In der Preisstufe 4 beispielsweise entspricht das einer Entlastung um 35 Prozent. Der Grundpreis bleibt stabil. Die Stadtwerke informieren ihre grundversorgten Erdgas-Kund*innen in diesen Tagen persönlich über die neuen Preise.

 

Trotz der leichten Entspannung auf den Märkten rufen die Stadtwerke vor Beginn der Heizsaison weiterhin zu einem sparsamen Gasverbrauch auf. Da Gas immer noch teurer sei als vor der Krise, hilft Sparen dem Geldbeutel, dem Klima und der sicheren Versorgung im kommenden Winter. Mit ihrer Kampagne #hernespartenergie unterstützen die Stadtwerke mit einem Förderprogramm, Energiespartipps und einer Verbrauchsberatung. Mehr Infos unter www.stadtwerke-herne.de/energiesparen.

Neue Azubis bei den Stadtwerken

04.09.2023

Frischer Wind für die Energiewende in Herne: Vier junge Menschen haben am Freitag, 1. September, ihre berufliche Karriere bei den Stadtwerken gestartet. Los ging es für die zwei Elektroniker, eine Industriekauffrau und einen dualen Wirtschaftsstudenten mit einem Kennenlerntag.

 

Stadtwerke-Vorstand Ulrich Koch begrüßte die Azubis als die Expertinnen und Experten für die Energieversorgung von morgen: „Ausbildung ist immer eine lohnende Investition: in die Zukunft junger Menschen, der Stadtwerke und eine nachhaltige Energieversorgung in Herne.“

 

Aktuell bilden die Stadtwerke 15 technische und kaufmännische Azubis sowie Dual Studierende aus. Das Wirtschaftsmagazin Capital hat zuletzt beide Ausbildungsgänge im Rahmen der Studie „Deutschlands beste Ausbilder“ prämiert. Noch bis zum 30. September 2023 ist das Bewerberportal der Stadtwerke unter www.stadtwerke-herne.de/ausbildung für das kommende Ausbildungsjahr freigeschaltet.

 

Im Bild: Stadtwerke-Vorstand Ulrich Koch, Carina Heckmann (Personalabteilung) und Ausbildungsleiter Georg Bohmke (hintere Reihe v.l.n.r.) heißen die neuen Azubis willkommen (vorn v.l.n.r.): Lionel Skrodzki (Elektroniker), Ilhan Hadrovic (Elektroniker), Lea Stefaniak (Industriekauffrau) und Finn Scheffler (Duales Studium Wirtschaft). 

Trinkflaschen für alle Herner Erstklässler

30.08.2023

Wasser für die „Waschbären“: Altpapier sammeln, zu Fuß zur Schule gehen – die Erstklässler*innen der Waschbär-Klasse an der Kolibri-Grundschule achten auf die Umwelt. Jetzt können sie jeden Tag auf Trinkpäckchen oder Einwegflaschen verzichten und jede Menge Müll vermeiden. Denn die Stadtwerke haben an die Waschbären und alle weiteren Herner Schulanfänger rund 1.500 Trinkflaschen verteilt. Die robusten Flaschen bestehen fast vollständig aus nachwachsenden Rohstoffen, sind spülmaschinenfest und laufen nicht aus, auch wenn man das gute Herner Trinkwasser gesprudelt mit zur Schule nimmt.

 

Im Bild: Da freut sich auch Waldi Waschbär, das Klassenmaskottchen:  Mit den Stadtwerke-Trinkflaschen kann die 1e der Kolibri-Schule mit ihrem Klassenlehrer Marius Machhein jetzt täglich Verpackungsmüll vermeiden.

Kostenloser Themenabend zur Solarenergienutzung

21.08.2023

In Zeiten steigender Energiepreise und spürbarer Klimafolgen wünschen sich immer mehr Hausbesitzer*innen mehr Effizienz in den eigenen vier Wänden. Wie aus Solaranlage und Elektromobilität das Dreamteam der heimischen Energiewende wird, stellen Innovation City Herne und Stadtwerke Herne beim Themenabend „Solar? Na klar!“ vor. Die kostenlose Veranstaltung findet am Mittwoch, 30. August, um 18 Uhr bei den Stadtwerken am Grenzweg 18 statt.

 

Was verrät mir das Solarkataster? Lohnt sich ein Speicher zur Ergänzung? Und mit welcher Förderung kann ich rechnen? Diesen Fragen geht Silke Sabath, Energieeffizienzexpertin bei Innovation City, in einem Einführungsvortrag nach. Anhand eines Praxis-beispiels aus Herne stellen die Fachleute der Stadtwerke anschließend vor, wie Hausbesitzer*innen von einer optimierten Eigenstromnutzung profitieren. Dazu gibt es mit Wallbox und einem hochwertigen Balkonkraftwerk, das in Kürze von den Stadtwerken angeboten wird, Haustechnik zum Anfassen.

 

Zur besseren Planung der Veranstaltung ist eine Anmeldung online unter www.innovationcity-herne.de oder über die Telefonhotline 0800 4623600 erforderlich.

Windstrom der Stadtwerke Herne für die Bahn

09.08.2023

Grüne Zugkraft für die Bahn: Der Trianel Windpark Borkum, an dem auch die Stadtwerke Herne beteiligt sind, versorgt ab dem kommenden Jahr die Deutsche Bahn mit Windstrom aus der Nordsee. Vereinbart ist die Lieferung von 175 Millionen Kilowattstunden grünem Strom.

 

„Hier setzen alle Beteiligten aufs richtige Gleis“, stellt Stadtwerke-Vorstand Ulrich Koch erfreut fest. „Die Deutsche Bahn erhält grünen Strom aus einem kommunalen Offshore-Windpark. Damit leisten wir als Stadtwerke Herne einen Beitrag, die Mobilität in Deutschland ein Stückchen klimafreundlicher zu machen.“ Bis 2038 soll der Anteil erneuerbarer Energien im Bahnstrommix 100 Prozent erreichen. Aktuell liegt er schon bei mehr als 65 Prozent.

 

Der Trianel Windpark liegt rund 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum. Er hat eine Gesamtleistung von 200 MW und könnte damit rund 200.000 Haushalte jährlich mit Ökostrom versorgen. Seit der Inbetriebnahme im Jahr 2015 hat der Windpark durch seine hohe Verfügbarkeit rund 5,31 Mrd. kWh Strom produziert und mehr als 2,37 Millionen Tonnen CO2 eingespart.

Stadtwerke senken Energiepreise

04.08.2023

Die Stadtwerke Herne senken den Strompreis für die Grundversorgung StadtwerkeComfort zum 1. Oktober 2023. Auch beim Gaspreis kündigt der Energiedienstleister eine Preissenkung ab November und somit vor der Heizperiode an. 

 

„Die historisch hohen Preise an den Beschaffungsmärkten haben unsere Kundinnen und Kunden enorm belastet. Mittlerweile hat sich der Markt zum Glück etwas beruhigt. Diese Entspannung geben wir jetzt so schnell wie möglich weiter“, so Dominik Lasarz, der bei den Stadtwerken den Energievertrieb leitet.

 

Bei stabilem Grundpreis sinkt der Arbeitspreis für Strom um 9,99 Cent/kWh auf 39,95 Cent/kWh brutto und damit unter die staatliche Preisbremse. Das entspricht einer Reduzierung um gut 20 Prozent.  Informationen zur Preissenkung erhalten alle grundversorgten Kunden in den kommenden Tagen per Post. 

Erfolgreiche Stadtwerke-Azubis

07.07.2023

Gleich neun (inzwischen ehemalige) Auszubildende der Stadtwerke Herne haben zuletzt ihre Berufsausbildung oder das Kolloquium ihres dualen Studiums erfolgreich abgeschlossen.

Besonders erfreulich: Alle neun bleiben dem Unternehmen erhalten.

 

„Durch die digitale Transformation ist der Bedarf an gut ausgebildeten und technisch versierten Mitarbeitenden höher denn je. Unser fundiertes und dynamisches Ausbildungsangebot bietet uns hier einen echten Wettbewerbsvorteil“, freut sich Stadtwerke-Vorstand Ulrich Koch über die erfolgreichen Abschlüsse der Nachwuchskräfte.

 

Wer im kommenden Jahr eine Ausbildung oder ein duales Studium beim Lokalversorger beginnen möchte, kann sich noch bis zum 30. September 2023 dafür bewerben. Ausführliche Informationen zum Ausbildungsangebot und das digitale Bewerbungsportal sind unter www.stadtwerke-herne.de/ausbildung zu finden.

 

Im Bild v.l. Ulrich Koch (Vorstand), Nele Hüsken, Steven Jenhardt, Felix Dornfeld, Leonie Müller, Luca Tautz, Christin Pieda, Tim Wippermann, Jona Marie Kaufmann, Tobias Scholz, Georg Bohmke (Ausbildungsleiter)

Stadtwerke überprüfen Gasnetz

28.06.2023

Gut zu Fuß für die Sicherheit: In dieser Woche beginnen die Stadt-werke Herne mit der routinemäßigen Begehung des Gasnetzes. Über 170 Kilometer der Leitungen überprüfen sie diesmal in den Ortsteilen Crange, Baukau, Unser Fritz und im nördlichen Wanne. Die Begehung dauert zunächst bis Mitte Juli und wird dann Anfang August fortgesetzt.

 

Dank der GPS-gestützten Technik der Stadtwerke folgt der Gasspürer mit einem mobilen Computer exakt dem Verlauf der unterirdischen Leitungen. Eine über den Boden geschobene Teppichsonde saugt dabei die Luft an und analysiert sie sofort. Der sensiblen digitalen Spürnase entgeht keine noch so geringe Gaskonzentration.

 

Nach den geltenden technischen Regeln gehört zur lückenlosen Prüfung auch die Gasleitung bis zur Hauswand. Es kann darum vorkommen, dass private Grundstücke betreten werden müssen. Die Mitarbeiter der von den Stadtwerken beauftragten Fachfirma Sewerin können sich mit einem Ausweis samt Bild legitimieren.

 

Zum Bild: Die Kirmes kann beginnen! Auf dem Kirmesplatz sind alle Gasleitungen geprüft. 

LEG-Mieter feiern „Ein Jahr grüne Fernwärme in Herne“ im Quartier Horsthausen

20.06.2023 

Aus der Grube in die Stube: Seit einem Jahr heizen die Mieter von 298 LEG-Wohnungen in Herne-Horsthausen mit Grubengas aus der ehemaligen Zeche „Friedrich der Große“. Der Bau des grünen Fernwärmenetzes durch die Stadtwerke Herne ermöglichte es, die 48 Gebäude CO2-neutral zu machen. Wenn das kein Grund zum Feiern ist! Daher luden LEG und Stadtwerke die Mieter*innen gestern zum Mieterfest an der Von-Waldthausen-Straße 142-144 ein.

 

Anlässlich der Ein-Jahres-Feier trafen sich Dr. Frank Dudda, Oberbürgermeister der Stadt Herne und Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke, Lars von Lackum, Vorstandsvorsitzender der LEG Immobilen SE, und Ulrich Koch, Vorstand der Stadtwerke, zunächst am Blockheizkraftwerk (BHKW) Zechenring, wo die Stadtwerke neben der Wärme auch regenerativen Strom aus Grubengas durch Kraft-Wärme-Kopplung produzieren, bevor es ins LEG-Quartier zu Spiel und Spaß für Jung und Alt ging.

 

„Der Einsatz grüner Energie für eine effiziente Wärmeversorgung aus regionalen Quellen ist eine beispielgebende Option für die nachhaltige Energieversorgung der LEG-Quartiere“, so Lars von Lackum, Vorstandsvorsitzender der LEG Immobilien SE. „Damit kommt die LEG einen großen Schritt weiter auf ihrem Weg zur Klimaneutralität 2045 und spart rund 800 Tonnen CO2 pro Jahr ein – gut für unsere Umwelt und unsere Mieter.“  Der LEG-Chef war gemeinsam mit den lokalen Kunden- und Objektbetreuern der LEG gekommen, um sich ein Bild des klimafreundlichen Modellprojekts zu machen und persönlich mit den Herner Mietern ins Gespräch zu kommen.

 

"Wir bauen das Ruhrgebiet um zur grünsten Industrieregion der Welt. Eine grüne Fernwärmeversorgung, wie sie hier in Herne-Horsthausen von den Stadtwerken Herne und der LEG umgesetzt wird, ist ein gutes Beispiel dafür. Diese Partnerschaft für eine klimaneutrale Wärmegewinnung dient dem Wohle der Menschen im Quartier und zugleich dem Klimaschutz", erklärte Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda während der Besichtigung des BHKW.

 

Stadtwerke-Vorstand Ulrich Koch betonte: „Die LEG ist zurzeit der größte Abnehmer der grünen Wärme aus Grubengas. Doch die Nachfrage weiterer Betriebe und privater Haushalte in Horsthausen ist ungebrochen. Wir unterstützen dieses Engagement für eine klimafreundliche Wärmeversorgung und sind dabei, den Netzverlauf zu erweitern.“

 

Zusätzlich zu den BHKW-Motoren haben die Stadtwerke Herne noch zwei Spitzenlastkessel installiert, die bei erhöhter Wärmenachfrage mit Biogas betrieben werden. Für eine besonders klimafreundliche Wärmegewinnung wird Abwärme aus dem BHKW genutzt und über ein modernes Leitungsnetz mit geringen Wärmeverlusten direkt in die Gebäude geleitet.

 

Die „Nahwärme Zechenring“ ist dabei äußerst sinnvoll. Denn hier kommt ungenutzte Abwärme zum Einsatz, die während der Stromproduktion im BHKW ohnehin entsteht.

 

Neben dem Ausbau des Wärmenetzes durch die Stadtwerke wurden die erforderlichen Hausanschlüsse geschaffen, um die zuvor in den Objekten betriebenen Gaszentralheizungen schrittweise durch Fernwärmeversorgung zu ersetzen.

Wanner KundenCenter Freitag geschlossen

17.05.2023
Am Freitag, dem 19. Mai, bleibt das Kundencenter der Stadtwerke auf der Hauptstraße geschlossen. Kund*innen können den Lokalversorger an diesem Tag über folgende Wege erreichen:

·         Das KundenCenter am Berliner Platz in Herne-Mitte hat geöffnet.
 

·         Auch der telefonische Kundenservice ist wie gewohnt von 7.30 bis 20 Uhr erreichbar.
 

·         Darüber hinaus steht das rund um die Uhr erreichbare Online-KundenCenter zur Verfügung. Nähere Informationen sind unter stadtwerke-herne.de zu finden.


 

Ab Montag, dem 22. Mai, ist das Wanner KundenCenter wieder wie gewohnt geöffnet.

Technik-Tag für Mädchen bei den Stadtwerken

28.04.2023

Was macht man mit der großen Kabelratsche? Wo liegt der Spannungsprüfer? Mit einem Quiz im Entstörungsfahrzeug startete am Donnerstag (27.04.) der Girls‘Day bei den Stadtwerken. Sechs Mädchen schnupperten einen Tag lang Werkstattluft und konnten die unterschiedlichen technischen Berufe beim Herner Energiedienstleister kennenlernen.  

 

In der neuen Lehrwerkstatt am Grenzweg wurde es dann praktisch: Die Schaltung vom interaktiven Display haben die Mädchen auf die Übungswand übertragen: Kabel abisolieren, verlegen und verbinden bis der Strom fließen kann. In der Kfz-Werkstatt wurden anschließend zwei Fahrzeuge frühjahrsfit gemacht – inklusive Reifenwechsel.

Grüne Wärme: Bauarbeiten in Horsthausen

04.04.2023

Am grünen Wärmenetz der Stadtwerke in Herne-Horsthausen schreitet der Ausbau weiter voran: Ab Mittwoch, 5. April, wird die Horsthauser Straße wegen der Bauarbeiten zwischen Josefinenstraße und Roonstraße in Richtung Autobahn zur Einbahnstraße. In umgekehrter Fahrtrichtung ist eine Umleitung ausgeschildert. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende April. Für die Verkehrsbehinderungen bitten die Stadtwerke um Verständnis. 

 

Informationen zum Projekt finden Sie unter www.stadtwerke-herne.de/zechenring.

 

 

Stadtwerke-Osterkino mit Super Mario

21.03.2023

Licht aus, Film ab: Nach den trostlosen Corona-Zeiten laden wir am Ostersamstag (08.04.) wieder zum Osterkino ein. In der Filmwelt Herne den „Super Mario Bros. Film“. Und der Osterhase ist auch mit dabei.

 

Fast könnte Mario, der beliebte Klempner mit der blauen Latzhose, ein Kollege von uns sein. Mit seiner Schirmmütze hält er sich zwar nicht unbedingt an Arbeitssicherheitsvorschriften. Aber immerhin kümmert er sich im Untergrund um eine funktionierende Infrastruktur. Als er bei der Reparatur einer Wasserleitung in eine geheimnisvolle Röhre gesaugt wird, landet er in einer magischen bunten Welt und entdeckt auf die Suche nach seinem Bruder ungeahnte Kräfte …

 

Wir zeigen den Animationsfilm am Ostersamstag um 13 Uhr im Kino am Berliner Platz. Tickets zum Preis von vier Euro gibt es ausschließlich online im Web-Shop der Filmwelt Herne. Der Vorverkauf wird am kommenden Donnerstagmittag, 23. März, unter www.filmwelt-herne.de/shop freigeschaltet.

Stadtwerke sind TOP-Lokalversorger

Verbraucherfreundlich, serviceorientiert und innovativ: Diese drei Kriterien muss ein Energieanbieter erfüllen um „TOP-Lokalversorger“ zu werden. Die Stadtwerke Herne haben die Auszeichnung nun erneut für die Sparten Strom, Gas sowie zum ersten Mal auch für ihr Wärme-Angebot erhalten.

 

Zu verdanken hat der heimische Energiedienstleister das Siegel unter anderem ihrem stetigen Netzausbau, wodurch immer mehr Haushalte mit umweltfreundlicher Fernwärme versorgt werden können. Doch auch das seit Beginn der Energiekrise besonders nachgefragte Beratungsangebot der Kundencenter sowie das Engagement in den Bereichen Soziales und Klimaschutz haben sich positiv auf die Bewertung ausgewirkt.

 

Hinter dem Wettbewerb „TOP-Lokalversorger“ steht die Idee, Energieunternehmen zu kennzeichnen, die ein faires Preis-Leistungsangebot für die Verbraucher*innen bieten und sich auch darüber hinaus engagieren.

 

Im Bild: Melissa Olbrich, die eine Ausbildung zur Kfz-Mechatronikerin bei den Stadtwerken macht, klebt das neue Siegel auf eines der zahlreichen E-Autos des Unternehmens.

Melissa Olbrich, die eine Ausbildung zur Kfz-Mechatronikerin bei den Stadtwerken macht, klebt das neue Siegel auf eines der zahlreichen E-Autos des Unternehmens.
Ob an der öffentlichen Ladesäule oder daheim an der Wallbox: E-Autofahrende können dank THG-Prämie der Stadtwerke 260 Euro kassieren.

Elektromobilität: Stadtwerke zahlen THG-Prämie

09.03.2023

Elektrisch fahren und sparen: Als Betreiber des größten öffentlichen Ladenetzes in Herne übernehmen die Stadtwerke jetzt einen weiteren Service für alle E-Autofahrenden. Sie koordinieren die Zertifizierung des reduzierten Schadstoffausstoß mit dem Umweltbundesamt und zahlen eine sogenannte THG-Prämie in Höhe von 260 Euro aus.

 

Mit der Treibhausgas-Minderungsquote (kurz THG) will der Gesetzgeber den Ausstoß klimaschädlicher Emissionen im Straßenverkehr reduzieren. Mineralölfirmen müssen beispielsweise CO2 einsparen, indem sie emissionsarmen Kraftstoff an den Markt bringen. Erreichen sie ihre Quote nicht, können sie als Kompensation zertifizierte Einsparungen von E-Autos kaufen.

 

Mit nur zwei Klicks können Besitzer von vollelektrischen Autos ihre CO2-Einsparungen bei den Stadtwerken zu Geld machen: Einfach unter www.stadtwerke-herne.de/thg-praemie registrieren und anschließend ein Foto des Fahrzeugscheins hochladen. Die weitere Abwicklung übernehmen die Stadtwerke.

 

Der Lohn der geringen Arbeit: 260 Euro für das Jahr 2023. Die Höhe der THG-Prämie wird jedes Jahr neu festgesetzt. Einziger Wermutstropfen ist die lange Bearbeitungszeit. Aktuell braucht das Umweltbundesamt über drei Monate für die Prüfung, so dass vom Antrag bis zum Geldeingang auf dem Konto schon mal 16 Wochen oder mehr vergehen können.

Stadtwerke investieren in Versorgungssicherheit

02.03.2023

Nur 6,4 Minuten waren die Herner und Hernerinnen 2021 im Schnitt ohne Strom. Das belegen aktuelle Zahlen der Bundesnetzagentur. Damit mussten Endverbraucher im Stadtgebiet nur halb so oft auf Strom verzichten wie der Bundesdurchschnitt, der im gleichen Zeitraum bei 12,7 Minuten lag.

 

„Auch wenn Stromausfälle immer vorkommen können und so manche Baggerschaufel einen noch besseren Wert verhindert hat, sind wir schon ein wenig stolz darauf, dass wir Herne so zuverlässig versorgen“, erklärt Dr. Jürgen Bock, Technischer Leiter der Stadtwerke Herne. „Damit das so bleibt, fließt mit 8,5 Millionen Euro der größte Teil unserer Investitionen in diesem Jahr ins Stromnetz.“ Nach der Inbetriebnahme der neuen 10-kV-Schaltanlage am Grenzweg im vergangenen Jahr werden die Stadtwerke noch in 2023 die Erneuerung der nächsten Schaltanlage in Angriff nehmen.

 

Ein weiterer Schwerpunkt der Investitionen ist der Ausbau der klimafreundlichen Wärmeversorgung in Herne. „Wir bauen weiter am grünen Wärmenetz in Horsthausen. Aber auch in Herne-Mitte erweitern und erneuern wir unser Leitungsnetz“, so Dr. Bock weiter. Rund 4,8 Millionen haben die Stadtwerke dafür eingeplant.

 

Neben den Investitionen in die Energienetze setzen die Stadtwerke ihr Engagement für die Digitalisierung der Energiewende fort, unter anderem durch den Einbau von Smart Metern. Geplant ist in 2023 außerdem der Bau von Solaranlagen und die weitere Elektrifizierung des Fuhrparks.

 

Zum Bild: Die neue Schaltanlage der Stadtwerke am Grenzweg ist im Spätsommer letzten Jahres in Betrieb gegangen. In diesem Jahr beginnt die Erneuerung der nächsten Anlage. 

 

Die neue Schaltanlage der Stadtwerke am Grenzweg ist im Spätsommer letzten Jahres in Betrieb gegangen. In diesem Jahr beginnt die Erneuerung der nächsten Anlage. 
Christin Pieda hat im vergangenen Jahr eine Ausbildung zur Elektronikerin bei den Stadtwerken abgeschlossen.

Girls‘Day: Technik erleben bei den Stadtwerken

01.03.2023

Bei den Stadtwerken Herne sind Frauen in vermeintlich typischen Männerberufen längst nicht mehr ungewöhnlich. Dennoch bewerben sich meist mehr junge Männer um einen der beliebten Ausbildungsplätze zum Elektroniker und Kfz-Mechatroniker. Um mehr junge Frauen für eine technische Berufsausbildung zu begeistern, nehmen die Stadtwerke am 27. April erneut am Girls‘Day teil.

 

An unterschiedlichen Erlebnisstationen können die Mädchen Technik hautnah erleben und ausprobieren: Frühjahrs-Check am Auto, der Umgang mit einem Lötkolben oder die fachgerechte Verbindung von zwei Kabeln. Dabei helfen ihnen die Auszubildenden der Stadtwerke, die die Teilnehmerinnen auch gerne mit ihren Fragen löchern dürfen.

 

Der Girls‘Day richtet sich an Schülerinnen der Klassen 5 bis 13. Die Anmeldung für das Angebot der Stadtwerke ist online unter www.girls-day.de/radar möglich.

KundenCenter bleiben geschlossen

27.02.2023

Am Dienstag, 28. Februar, bleiben die KundenCenter der Stadtwerke Herne aufgrund des neuerlichen Warnstreiks ganztägig geschlossen. Telefonisch sind die Stadtwerke jedoch wie gewohnt von 7.30 bis 20 Uhr unter 02323/592-555 erreichbar.

Stadtwerke erweitern grünes Wärmenetz 

24.02.2023

Wegen der großen Nachfrage nach klimafreundlicher Wärmeversorgung erweitern die Stadtwerke das mit Grubengas betriebene Wärmenetz in Herne-Horsthausen.

 

Für den Netzanschluss der Grundschule Jürgens Hof haben jetzt Arbeiten im Kreuzungsbereich Von-Waldthausen-Straße/Jürgens Hof begonnen. Der Jürgens Hof wird darum im unteren Bereich bis zur Honkebergstraße zur Sackgasse und ist nur aus Richtung Langforthstraße befahrbar. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte März. Im Anschluss beginnt dann die Verlegung der Leitungen für das Wärmenetz im Jürgens Hof. Informationen zum Projekt finden Sie unter www.stadtwerke-herne.de/zechenring.

 

Für Verkehrsbehinderungen und Einschränkungen beim Parken bitten die Stadtwerke um Verständnis.

Stadtwerke bauen zwei neue Solaranlagen

24.02.2023

Als würde man einen Wald pflanzen: Auf ihrem Firmengelände haben die Stadtwerke begonnen, zwei neue Solaranlagen zu bauen – eine auf dem Dach des Rechencenters, eine auf dem Betriebsgebäude der Stadtentwässerung Herne. Zusammen produzieren die 464 Module rund 154.000 Kilowattstunden klimafreundlichen Strom im Jahr. Damit sorgen die Stadtwerke für weitere 65 Tonnen CO2-Ersparnis. Um diese Menge CO2 zu binden, müsste man einen Wald in der Größe von über sieben Fußballfeldern pflanzen.

 

Zum Bild: Stadtwerke-Vorstand Ulrich Koch beim Aufbau der Solarmodule auf dem Dach des Rechenzentrums. 

Im Bild: Marvin Boettcher, Sprecher des zurückliegenden Kundenbeirats der Stadtwerke Herne

Stadtwerke suchen neuen Kundenbeirat

20.02.2023

Mitreden – mitgestalten: Die Stadtwerke Herne suchen für die dritte Amtszeit ihres Kundenbeirats ab sofort 15 Bürgerinnen und Bürger, die sich bei neuen Energiedienstleistungen oder geplanten Effizienzprojekten des Lokalversorgers einbringen möchten.

 

2016 wurde der Kundenbeirat der Stadtwerke ins Leben gerufen – als einer der ersten in Deutschland. Seitdem treffen sich die Mitglieder zweimal pro Jahr, um sich aus erster Hand über aktuelle Pläne der Stadtwerke zu informieren und ihre Ideen beizutragen. „Die Meinung unserer Kundinnen und Kunden ist uns bei der Weiterentwicklung unserer Services sehr wichtig“, betont Stadtwerke-Vorstand Ulrich Koch.

 

Wer für die kommenden drei Jahre als „Energie-Insider“ aktiv werden will, kann sich bis zum 15. April 2023 unter www.stadtwerke-herne.de/kundenbeirat oder telefonisch (02323/592-809) bewerben. Anmeldungen liegen auch in den Kundencentern der Stadtwerke am Berliner Platz in Herne-Mitte und auf der Hauptstraße in Herne-Wanne aus.

Digitaler Service für Häuslebauer

24.01.2023
Wer ein Haus baut, der benötigt für gewöhnlich einen Strom-, Wasser- und zuweilen auch einen Gas- oder Fernwärmeanschluss. Um diese einfach und bequem zu beantragen, bieten die Stadtwerke Herne jetzt einen digitalen Service für Bauherrinnen und Bauherren.

 

„Ein großer Vorteil für unsere Kundinnen und Kunden ist, dass sie sämtliche Anschlüsse nun in einem einzigen Prozess anfragen können. Zudem wird den Nutzern der jeweilige Status Ihres Antrags angezeigt“, erklärt Kai Muskulus, Teamleiter des Netzcenters beim Lokalversorger, die Hauptvorteile des neuen Service-Angebots. Darüber hinaus können über das Portal aber auch Anschluss-Stilllegungen sowie für die Bauarbeiten benötigter Baustrom beantragt werden.


Währenddessen befinden sich weitere Optimierungen schon in der Planung: „Wir arbeiten bereits daran den Automatisierungsgrad des Systems zu erhöhen, damit wir unseren Kundinnen und Kunden noch schneller ein verbindliches Angebot für Ihren Hausanschluss machen können“. Auch die Anmeldung von PV-Anlagen und Ladeeinrichtungen soll zukünftig hierüber erfolgen.

 

Das neue Service-Portal ist unter www.stadtwerke-herne.de/netze zu finden.

Stadtwerke weiten Förderprogramm aus

20.01.2023

Die Stadtwerke erweitern in diesem Jahr das Förderprogramm im Rahmen ihres Aktionspakets „Herne spart Energie“. Neben Weißer Ware, effizienter Heiztechnik und Ladeinfrastruktur für E-Mobilität gibt es jetzt auch einen Zuschuss für LED-Leuchtmittel.

 

„Gemeinsam haben wir schon viel erreicht. Aber wir dürfen jetzt nicht nachlassen und sollten weiter Energie sparen. Jede kleine Maßnahme zählt“, begründet Dominik Lasarz, der die Kunden-center der Stadtwerke leitet, die Erweiterung des Förderprogramms. „Weniger Stromverbrauch und längere Lebensdauer - mit unserer Finanzspritze macht sich die LED-Umstellung ganz schnell im Portemonnaie bemerkbar und schont obendrein noch das Klima.“

 

Eine Gutschrift in Höhe von je 2,50 Euro für bis zu acht Leuchtmittel erhalten Privatkunden von den Stadtwerken. Bei Weißer Ware, also Kühlschränken, Waschmaschinen oder Geschirrspülern, dürfen sie sich über 30 Euro Zuschuss freuen. Voraussetzung ist in beiden Fällen: Kauf bei einem Herner Händler und Einstufung in einer der beiden höchsten Energieeffizienzklassen A oder B. Auch Wallboxen und effiziente Heizungsanlagen aus dem Smart-Tec-Angebot der Stadtwerke werden gefördert.

 

Unter www.stadtwerke-herne.de/energiesparen sind alle Infos sowie der Förderantrag zum Download zu finden. Auch die weiteren Angebote der Stadtwerke wie der Verleih von Energiemessgeräten, die kostenlose Verbrauchsberatung und die Energiecheck-App sind dort gebündelt zusammengestellt.

Stadtwerke installieren neuen Schnelllader

19.01.2023
Die Stadtwerke Herne bauen ihr öffentliches Ladenetz für E-Autos weiter aus. Nachdem Ende vergangenen Jahres bereits vier neue Ladesäulen auf der Dammstraße, Berkelstraße, Sternstraße und am Heisterkamp errichtet wurden, hat der Lokalversorger nun am Neumarkt, nahe der Bahnhofstraße, seine zweite Schnellladestation im Stadtgebiet installiert.


„Ein so zentral gelegener Schnelllader ist ein weiterer Meilenstein für die klimafreundliche Mobilität in unserer Stadt“, freut sich Stadtwerke-Vorstand Ulrich Koch über den neuen Turbo-Lader, der zwei Ladepunkte und bis zu 300 kW Leistung bietet. „Damit lassen sich E-Fahrzeuge in knapp 20 Minuten zu 80 Prozent aufladen“, weiß Christian Tollkamp, Elektromobilitäts-Experte des Unternehmens. „Bis die neue Ladesäule in Betrieb geht und die Parkplätze markiert sind, wird es noch ein paar Tage dauern“, so Tollkamp weiter.

 

Mit der neuen Schnellladesäule umfasst das Ladenetz der Herner Stadtwerke nun 39 Ladestationen mit insgesamt 77 Ladepunkten. Mit dem fortschreitenden Ausbau hat Herne seine Top-Platzierung im Ranking des Verbands der Automobilindustrie gefestigt.

Stadtwerke-Vorstand Ulrich Koch (l.) und Christian Tollkamp freuen sich über die neue Schnellladesäule am Neumarkt

Stadtwerke melden Solar-Rekord in Herne

12.01.2023

In Herne sind 2022 so viele Solaranlagen wie noch nie ans Netz gegangen: 150 Neuanlagen erreichen zusammen eine Leistung von 2 Megawatt. Das entspricht etwa einem kleinen Windrad. Unter guten Bedingungen produzieren die neuen Module rund 1,7 Millionen Kilowattstunden klimafreundlichen Strom. 

 

Insgesamt sind mittlerweile 903 Solaranlagen ans Netz der Stadtwerke Herne angeschlossen. Zusammen produzieren sie mit fast 11 Millionen Kilowattstunden rechnerisch genug Strom für rund 2.400 Vier-Personen-Haushalte und sparen damit über 4.600 Tonnen CO2 ein.

 

„In diesem Jahr wird es einen weiteren Nachfrage-Schub geben“, prognostiziert Christian Tollkamp, Photovoltaik-Experte bei den Stadtwerken. „Denn bei kleinen Anlagen wird keine Mehrwertsteuer mehr fällig.“ Für private Haushalte entfällt außerdem die Einkommenssteuer. 

 

Wer eine Anlage plant, muss allerdings Geduld mitbringen: „Ganz gleich, ob Sie sich für das Kauf- oder Pachtmodell interessieren – Fachhandwerker und Material sind zurzeit nur schwer zu kriegen“, so Tollkamp weiter.

 

Zum Bild: Auch die 150 Quadratmeter große Solaranlage auf dem Stadtwerke-Haus am Berlner Platz ist 2022 in Betrieb gegangen. 

Stadtwerke bauen Fernwärmenetz aus

06.01.2023

Um die klimafreundlichen Fernwärmeversorgung in Herne-Mitte auszubauen und zu sichern, beginnen die Stadtwerke am Montag, 9. Januar, mit zwei Baumaßnahmen: Wegen der Erweiterung des Netzes und der Erneuerung eines Schachtbauwerks kommt es zur Sperrung der Kreuzung Neustraße/Haldenstraße. Eine Umleitung ist ausgeschildert. Hausbesitzer, die im Zuge der Bauarbeiten in diesem Bereich über einen Anschluss ans Wärmenetz nachdenken, können sich unter 02323/592-328 bei den Stadtwerke melden.

 

Gearbeitet wird außerdem auf der Freiligrathstraße zwischen Bebel- und Poststraße. Dieser Abschnitt ist dann nur einseitig befahrbar. Beide Baumaßnahmen dauern je nach Wetterlage bis voraussichtlich Anfang April. Für die leider erforderlichen Einschränkungen bitten die Stadtwerke um Verständnis. 

Stadtwerke: So kommen Energiehilfen in Herne an

04.01.2022

Das neue Jahr bringt gute Nachrichten für die Verbraucherinnen und Verbraucher in Herne: Nach der Dezember-Soforthilfe greift ab März 2023 die Strom-, Gas- und Wärmepreisbremse, rückwirkend auch für die Monate Januar und Februar. „Wir sind froh, dass die Bundesregierung Haushalte und Unternehmen schnell und wirksam entlastet. Es ist unser Anspruch, dass die Energiehilfen pünktlich bei unseren Kundinnen und Kunden ankommen, auch wenn es für uns eine gewaltige Kraftanstrengung bedeutet“, sagt Stadtwerke-Vorstand Ulrich Koch.

 

Und so funktionieren die Preisbremsen: Für private Haushalte sowie kleinere und mittlere Unternehmen wird eine Grundmenge von 80 Prozent des - vereinfacht gesprochen - bisherigen Jahres-verbrauchs vom Staat subventioniert. Beim Gas ist der Arbeitspreis bei 12 Cent, für Fernwärme bei 9,5 Cent und für Strom bei 40 Cent pro Kilowattstunde gedeckelt, jeweils inklusive aller Steuern, Abgaben, Umlagen und Netzentgelte. Wer mehr als 80 Prozent der bisherigen Energie verbraucht, zahlt für jede zusätzliche Kilowatt-stunde den aktuellen Vertragspreis. „Es lohnt sich also weiterhin, mit Energie sparsam umzugehen“, erklärt Ulrich Koch und verweist auf die Energiespartipps auf der Stadtwerke-Homepage. Die Preisbremsen gelten zunächst bis Ende 2023.

 

Um von den Entlastungen für Strom, Wärme- und Gas zu profitieren, müssen Verbraucher nichts tun. Über die ab März 2023 vorgesehenen Abschlags- und Vorauszahlungen sowie die Höhe des individuellen Entlastungsbeitrags informieren die Stadtwerke ihre Kundinnen und Kunden in den nächsten Wochen.

 

„In unseren Kundencentern erleben wir täglich verzweifelte Menschen, die Probleme haben, ihre Energierechnung zu bezahlen. Darum geben wir alles, damit die Entlastungen fristgerecht da ankommen, wo sie dringend gebraucht werden“, so Koch weiter.

Herner Gasverbrauch im November rückläufig

23.12.2022

Der Gasverbrauch in Herne ist im November, im Vergleich zum Vorjahresmonat, deutlich gesunken. Insgesamt speisten die Stadtwerke rund 85 Millionen Kilowattstunden Gas ins Herner Netz. Das sind 33 Prozent weniger als im vergangenen Jahr.

 

„Gut zweidrittel der Einsparung dürfte einer Verbrauchsreduktion der Hernerinnen und Herner zu verdanken sein“ weiß Stadtwerke-Vorstand Ulrich Koch. Der übrige Anteil sei auf die milderen Temperaturen zurückzuführen.

 

Auch für Dezember lassen die ersten Zahlen einen positiven Trend erkennen. Zwar liegt der Verbrauch zum jetzigen Zeitpunkt sogar etwas über dem Vorjahresniveau, doch mit im Schnitt fast vier Grad Temperaturunterschied, war der Dezember bislang auch deutlich kälter als der vergangene.

 

„Trotz der positiven Entwicklung bleit Energiesparen das Gebot der Stunde“, appelliert Ulrich Koch. Schließlich lägen die richtig kalten Tage erfahrungsgemäß erst noch vor uns. „Jede gesparte Kilowattstunde trägt zur Versorgungssicherheit bei und schont darüber hinaus noch den Geldbeutel. Unter stadtwerke-herne.de/energiesparen liefern wir zahlreiche Tipps und Services dazu“.

Stadtwerke-Mitarbeiter spenden Weihnachtsgeschenke

22.12.2022

Damit sich auch die Kinder sozial schwacher Familien in Herne über ein schönes Geschenk unter dem Weihnachtsbaum freuen können, haben die Mitarbeitenden der Stadtwerke in diesem Jahr wieder fleißig Geschenke eingepackt. Als Grundstock für jedes Paket hatte das Unternehmen erneut einen Schokoladen-Weihnachtsmann zur Verfügung gestellt. Insgesamt konnte Personalleiterin Bianka-Sybille Horstmann kürzlich rund 40 Pakete an Andreas Blisse, Betriebsleiter der Herner Tafel, übergeben. Diese wurden in der Ausgabestelle der Herner Tafel, auf der Bielefelder Straße, an dort registrierte Familien mit Kindern verteilt.

Stadtwerke über die Feiertage erreichbar

20.12.2022

Der Kundenservice der Stadtwerke ist auch zwischen den Feiertagen zu erreichen. Wer sich persönlich beraten lassen möchte, hat im KundenCenter am Berliner Platz – nach vorheriger Terminvereinbarung – die Gelegenheit dazu. Der telefonische Kundenservice ist an den Werktagen wie gewohnt erreichbar (Mo.-Fr. 7.30 bis 20 Uhr, Sa. 9 bis 13 Uhr). Ab dem 2. Januar öffnet auch das KundenCenter auf der Hauptstraße wieder seine Türen. Da das Anfrageaufkommen nach wie vor hoch ist und es zu längeren Wartezeiten kommen kann, empfiehlt der Lokalversorger die umfangreichen Services im Online-Kundencenter zu nutzen, das rund um die Uhr zur Verfügung steht. Nähere Informationen sind unter stadtwerke-herne.de zu finden.

Stadtwerke spenden an Sodinger Futterkrippe

06.12.2022

Wie in den Vorjahren haben die Stadtwerke wieder auf kostspielige Geschenke für Geschäftspartner verzichtet und stattdessen eine gemeinnützige Einrichtung in Herne unterstützt. Dieses Mal durfte sich die „Sodinger Futterkrippe“, eine Aktion der Evangelischen Kirchengemeinde Sodingen, über eine Weihnachtsspende freuen.

 

„Das Angebot richtet sich in erster Linie an bedürftige, ebenso wie einsame Menschen, denen wir neben einer warmen Mahlzeit auch Beisammensein schenken möchten“, erklärt Andrea Berendes (rechts), die das Projekt ehrenamtlich leitet. Großzügige Spenden, wie die der Stadtwerke, seien dabei eine enorme Hilfe. Gemeinsam mit Pfarrer Daniel Schwedhelm, nahm sie am gestrigen Montag den symbolischen Scheck über 2.000 Euro von Angelika Kurzawa, Pressesprecherin der Stadtwerke, entgegen.

 

Im Bild v.l.: Angelika Kurzawa (Pressesprecherin Stadtwerke) übergibt den Spendenscheck an Gemeindepfarrer Daniel Schwedhelm und Andrea Berendes.

Auszeichnung für Ausbildung bei den Stadtwerken

21.11.2022

Gleich unter vier guten Sternen steht die Ausbildung bei den Stadtwerken Herne: In der Studie „Deutschlands beste Ausbilder“ hat das Wirtschaftsmagazin Capital den Energiedienstleistern jetzt zum wiederholten Mal ausgezeichnet.

 

Sowohl in der Ausbildung als auch beim Dualen Studium konnten die Stadtwerke im Kreise von über 750 teilnehmenden Unternehmen - darunter zahlreiche DAX-Konzerne und große Behörden – überzeugen. Grundlage der Bewertung ist ein detaillierter Fragenkatalog mit über 90 Bewertungskriterien. Entwickelt hat ihn die Talentplattform ausbildung.de zusammen mit den Personalmarketing-Experten von Territory Embrace. Erstmals ging es in diesem Jahr auch um den Stellenwert der Nachhaltigkeit, der bei der Jobsuche von jungen Menschen eine immer größere Rolle spielt.

 

„Besonders freuen wir uns über das guten Abschneiden im Bereich des Dualen Studiums“, stellt Georg Bohmke, Ausbildungsleiter bei den Stadtwerken. Hier hat sich noch nicht einmal die Hälfte der Studienteilnehmen die begehrte Auszeichnung erringen können. „Mit der erfolgreichen Kombination von modernen digitalen und freiwilligen persönlichen Lernangeboten konnten wir allerdings in beiden Bereichen punkten.“ Das, so Bohmke weiter, sichere den Auszubildenen gute Abschlüsse und beste Karrierechancen bei den Stadtwerken. 

 

Zurzeit bilden die Stadtwerke 16 technische und kaufmännische Azubis und Duale Studierende aus. Hinzu kommen weitere Auszubildende im Rahmen der städtischen Verbundausbildung. Infos zur Ausbildung finden Sie unter www.stadtwerke-herne.de/ausbildung.

Stadtwerke beteiligen sich am Vorlesetag

18.11.2022
Am Freitag, 18. November, fand bereits zum 19. Mal der bundesweite Vorlesetag statt. Die Herner Stadtwerke haben im Zuge dessen den Kindergarten in der Lutherstraße besucht. Genauer gesagt hatten sie die Schauspielerin Bianka Lammert für die Aktion engagiert. Sie las den, auf mehrere Kleingruppen aufgeteilten, Kindern die Geschichte von Kotzmotz dem Zauberer vor.

 

„Wir haben uns sehr über die Aktion gefreut, da das Vorlesen und die damit verbundene Verbesserung kognitiver Fähigkeiten, bei uns ohnehin eine große Rolle spielen“, zeigt sich Einrichtungsleiterin Sonja Friedrichs-Müller begeistert.

 

Der Vorlesetag findet seit 2004 stets am dritten Freitag im November statt und soll auf die, häufig unterschätzte, Bedeutung des Vorlesens aufmerksam machen. So kann Vorlesen beispielsweise die Kreativität und das Mitgefühl von Kindern erhöhen. Aber auch der Wortschatz und Konzentration können durchs Vorlesen verbessert werden.  

Beschaffungskosten lassen Energiepreise deutlich steigen

16.11.2022
Wie viele andere Energieversorger, erhöhen auch die Stadtwerke Herne zum 1. Januar 2023 die Preise ihrer Strom- und Gastarife. Einem entsprechenden Beschluss stimmte der Aufsichtsrat des Lokalversorgers kürzlich zu. Hauptgrund der teils erheblichen Anpassungen sind die im Vergleich zum Vorjahr vervielfachten Beschaffungspreise auf den Handelsmärkten.


„Wir versuchen stets Einsparpotenziale beim Energieeinkauf zu heben. Zuletzt mussten wir unsere Strom- und Gasmengen jedoch zu konstant hohen Konditionen beschaffen, was wir nicht länger auffangen können“, beschreibt Stadtwerke-Vorstand Ulrich Koch die anhaltend brisante Lage. Eine spürbare Erhöhung der Netzentgelte wirke sich ebenfalls nennenswert auf die Preise aus. Ebenso beeinflussten gesetzliche Umlagen und Abgaben den Preis.


Beim Strom steigt demnach der Arbeitspreis der Grundversorgung StadtwerkeComfort von 31,30 ct/kWh auf 49,94 ct/kWh (beides brutto). Bei gleichbleibendem Grundpreis bedeutet das für einen Haushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 2.400 kWh Mehrkosten von 37,28 Euro im Monat.

 

Der Grundpreis für Gas erhöht sich in der Grundversorgung StadtwerkeComfort bei einem Verbrauch von 15.000 kWh pro Jahr zum 1. Januar um 1,29 Euro brutto. Der Arbeitspreis steigt von 11,99 ct/kWh auf 19,95 ct/kWh (ebenfalls Bruttopreise). Für einen solchen Durchschnittshaushalt beutet dies monatliche Mehrkosten von 99,50 €.

 

Die Stadtwerke werden alle Kundinnen und Kunden schriftlich über die Änderung informieren. Ebenso wird der Lokalversorger eine Anpassung der monatlichen Abschlagshöhe vornehmen, wozu sie noch einmal gesondert angeschrieben werden.

 

„Uns ist bewusst, welche Herausforderung die Preisentwicklung für die Hernerinnen und Herner bedeutet. Daher hoffen wir, dass die angekündigten Preisbremsen des Bundes für Strom und Gas zeitnah greifen“, so Koch weiter. Und: „Sämtliche Entlastungen werden automatisch von uns weitergegeben. Unsere Kundinnen und Kunden müssen sich um nichts kümmern.“ Das gelte auch für die Übernahme des Gas-Abschlags für Dezember.

 

Zu aktuellen Entwicklungen informieren die Stadtwerke auch stets auf ihrer Homepage www.stadtwerke-herne.de.

Stadtwerke bauen Fernwärme aus

04.11.2022

Im Bereich Mittelstraße, Behrensstraße und Neustraße bauen die Stadtwerke bis voraussichtlich Anfang April kommenden Jahres die klimafreundliche Fernwärmeversorgung aus. Für die erforderlichen Bauarbeiten wird die Mittelstraße je nach Baufortschritt abschnittsweise gesperrt. Auf der Behrens-/Brunnenstraße wird der Verkehr mit einer Baustellenampel geregelt. Für die Einschränkungen, auch beim Parken, bitten die Stadtwerke um Verständnis.

 

Hauseigentümer, die sich für den Anschluss ans Wärmenetz interessieren, finden weitere Informationen unter www.stadtwerke-herne.de/fernwaermeausbau

 

„Star der Ausbildung“ für die Stadtwerke

26.10.2022
Denise Cremer von den Stadtwerken Herne ist am Abend des 25. Oktober, gemeinsam mit 136 weiteren Nachwuchskräften aus Herne, Bochum, Witten und Hattingen, in den Räumlichkeiten des Musicals Starlight-Express in Bochum, als „Star der Ausbildung“ geehrt worden. Die Auszeichnung wird jährlich von der Industrie und Handelskammer Mittleres Ruhrgebiet an Auszubildene vergeben, die ihre Abschlussprüfung mit der Abschlussnote „sehr gut“ abschließen.

 

„Neben ihren guten Noten, hat uns Denise Cremer auch mit ihrem persönlichen Engagement während der Ausbildung zur Industriekauffrau überzeugt“, zeigt sich Georg Bohmke, Ausbildungsleiter bei den Stadtwerken, begeistert vom Einsatz seiner Kollegin. Umso mehr freue man sich, dass die 25-jährige dem Unternehmen erhalten bleibe. Gleichzeitig sei die Auszeichnung ein Stück weit eine Bestätigung für die Qualität des eigenen Ausbildungsangebots.

 

Die Bewerbungsphase für den Ausbildungsstart 2023 ist bereits beendet. Wer 2024 eine Ausbildung bei den Stadtwerken beginnen möchte, kann sich voraussichtlich ab Juni kommenden Jahres bewerben. Unter stadtwerke-herne.de/ausbildung finden sich viele nützliche Informationen zu den jeweiligen Ausbildungsberufen des Lokalversorgers.

Bildunterschrift: Denise Cremer und Ausbildungsleiter Georg Bohmke freuen sich gemeinsam über die Auszeichnung der IHK.

LED-Beleuchtung fürs Tierheim

10.10.2022

Die E-Azubis der Stadtwerke haben im Bereich der Außengehege des Tierheim Wanne eine moderne LED-Beleuchtung installiert. Die Einrichtung war mit der ungewöhnlichen Unterstützungsanfrage an den Lokalversorger herangetreten, da vor allem in den Wintermonaten die bisher unzureichende Beleuchtung im Außenbereich ein Problem für die Helfer*innen des Tierheims darstellten.

 

„Mit der LED-Installation lösen wir nicht nur das Problem der schwierigen Beleuchtungssituation. Durch die hohe Effizienz dieser Technik spart der Verein eine Menge Energiekosten im Vergleich zu herkömmlichen Leuchtmitteln, was gerade jetzt besonders wichtig ist“, betont Thomas Korte, der die E-Azubis bei den Stadtwerken mitbetreut. Außerdem könne durch Projekte wie dieses das erlernte Wissen in der Praxis angewendet werden, so Korte weiter.

 

Bildunterschrift: Christin Pieda, angehene Elektronikerin bei den Stadtwerken, bei der Installation der neuen LED-Beleuchtung im Tierheim.

Stadtwerke zum Ende der Gasbeschaffungsumlage

05.10.2022

Nur einen Tag vor dem Einführungstermin hat die Bundesregierung das Ende der Gasbeschaffungsumlage beschlossen, die eigentlich ab dem 1. Oktober erhoben werden sollte. „Das sind gute Nachrichten für unsere Erdgaskundinnen und -kunden, die jetzt nicht noch weiter belastet werden“, sagt Dominik Lasarz, Leiter des Energievertriebs bei den Stadtwerken Herne. „Denn trotz der Kurzfristigkeit wird es diese Umlage bei unseren Tarifen natürlich nicht geben.“

 

Auch die bereits angekündigte Mehrwertsteuersenkung auf Erdgas von 19 Prozent auf 7 Prozent werden die Stadtwerke ohne Einschränkungen weitergeben, sobald sie rechtskräftig wird. „Beides geschieht automatisch, unsere Kunden müssen sich um nichts kümmern“ so Lasarz weiter. Die ebenfalls ab Oktober neu eingeführte Gasspeicherumlage bleibt allerdings bestehen.

 

Wenn auch die Stadtwerke den Wegfall der Gasbeschaffungsum-lage in Höhe von 2,419 Cent/kWh (netto) ausdrücklich begrüßen, so sei doch die lange Diskussion darüber ärgerlich. Denn sie habe zu einer erheblichen Verunsicherung der Kund*innen geführt. Die Stadtwerke bitten daher um Verständnis, dass es durch das vervielfachte Aufkommen an Mails und Telefonaten zu Wartezeiten beim Kundenservice kommt. Viele Standardvorgänge lassen sich auch auf der Homepage oder im Online-Kundencenter unter www.service.stadtwerke-herne.de erledigen.

 

„Trotz dieser erfreulichen Nachricht bleibt aber gerade jetzt, da die Tage kühler werden, Energiesparen das Gebot der Stunde. Denn nach wie vor gilt es, eine Gasmangellage im Winter zu vermeiden und den hohen Preisen aktiv entgegenzuwirken“, appelliert Lasarz an die Herner Bürgerinnen und Bürger und verweist auf die Tipps und Serviceangebote der Stadtwerke unter www.stadtwerke-herne.de/energiesparen.

Sicherheitsmanagement der Stadtwerke zertifiziert

15.09.2022

Lange Wochen der Vorbereitung, hunderte von Fragen, drei intensive Prüfungstage vor Ort – doch der Aufwand hat sich gelohnt: Die Stadtwerke Herne haben bereits zum vierten Mal die freiwillige Zertifizierung ihres technischen Sicherheitsmanagements (TSM) in den Sparten Strom und Gas mit Bravour bestanden. Jetzt gab es die Urkunde, die den sicheren Betrieb der Energie-versorgung in Herne bestätigt.

 

Die unabhängigen Fachleute der Verbände DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.) und FNN (Forum Netztechnik/Netzbetrieb im Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik e. V.) haben für die TSM-Prüfung die Organisation und Struktur aller technischen Prozesse bei den Stadtwerken genau unter die Lupe genommen. Von der Planung und dem Bau über den Betrieb bis zur Instandhaltung von Anlagen und Netzen – nichts blieb außen vor.

 

„Die Auszeichnung bestätigt unseren eigenen hohen Anspruch an Qualität und Sicherheit der Strom- und Gasversorgung in Herne“, sagt Dr. Jürgen Bock, Technischer Leiter der Stadtwerke, nicht ohne Stolz. „Eine tolle Leistung unseres Teams, nicht nur bei der Prüfung, sondern an 365 Tagen im Jahr.“


Das TSM-Zertifikat, das DVGW-Landesgruppen-Geschäftsführer Heinz Esser in Herne überreichte, ist nun sechs Jahre lang gültig. Nach der Hälfte der Laufzeit werden sich die Stadtwerke einer Zwischenprüfung unterziehen.

 

Neue Stadtwerke-Schaltanlage in Betrieb

06.09.2022

Perfekt ist, wenn es keiner merkt: Nach nur eineinhalb Jahren Bauzeit haben die Stadtwerke Herne ihre neue 10-kV-Schaltanlage am Grenzweg in Betrieb genommen. Das wichtige Infrastruktur-projekt für noch mehr Versorgungssicherheit und Effizienz konnte reibungslos in das Stromnetz integriert werden.

 

Rund fünf Millionen Euro haben die Stadtwerke in die größte Anlage dieser Art in Herne investiert. Mit ihren 65 Schaltfeldern versorgt sie gut ein Drittel des Stadtgebiets und ist ein wichtiges Rückgrat für die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Herne. Unter anderem übernimmt sie auch die Stromversorgung des in Aufbau befindlichen Shamrockparks. Außerdem ist sie so ausgelegt, dass sie kurzfristig erweitert werden kann, sollte künftig eine höhere elektrische Leistung – beispielsweise durch mehr klimafreundliche Elektromobilität und Wärmepumpen – nachgefragt werden.

 

Mit der neuen Schaltanlage setzen die Stadtwerke auch die konsequente Digitalisierung im Stromnetz weiter fort. Die sogenannten Schutzgeräte in den Schaltfeldern kommunizieren kontinuierlich über Glasfaserkabel miteinander. Dadurch stehen der Netzleitstelle mehr Informationen zur Verfügung, so dass eine Störungsbehebung gezielter vorgenommen werden kann.

 

Die größte Herausforderung wartete am Ende des Projekts auf die Monteure der Stadtwerke: „In einem ausgeklügelten Verfahren haben wir Leitung für Leitung von der alten Anlage auf die neue umgebunden“, erläutert Andreas Krause, Leiter des Netzbetriebs bei den Stadtwerken. „Unsere Kunden haben davon nichts gemerkt – das ist die höchste Auszeichnung für uns.“

 

Zum Bild: Geschafft! Nach nur eineinhalb Jahren Bauzeit ist die neue Schaltanlage der Stadtwerke Herne in Betrieb gegangen. Andreas Krause, Leiter des Netzbetriebs bei den Stadtwerken, und der Technische Leiter Dr. Jürgen Bock freuen sich über den reibungslosen Projektverlauf.

Stadtwerke begrüßen neue Azubis

02.09.2022
Am Donnerstag, 1. September, haben sechs junge Leute ihre Ausbildung bei den Stadtwerken begonnen. Neben zwei Elektronikern für Energie- und Gebäudetechnik, zwei Kfz-Mechatronikern und einem Industriekaufmann, darf sich der Lokalversorger auch über den Absolventen eines dualen Studiums im Bereich Elektrotechnik freuen.

 

„Auch in herausfordernden Zeiten wie diesen möchten wir unserer sozialen Verantwortung gerecht werden und jungen Menschen die Möglichkeit geben, ihren Weg ins Berufsleben zu finden“, betont Stadtwerke-Vorstand Ulrich Koch, der die Nachwuchskräfte an ihrem ersten Arbeitstag persönlich begrüßte. Der Tag stand ganz im Zeichen des Kennenlernens. Nach einer kurzen Einführungsrunde erkundeten die neuen Azubis das Werksgelände. Am Nachmittag ging es dann in die jeweiligen Arbeitsbereiche.

 

Insgesamt sind aktuell 20 Auszubildende beim Lokalversorger beschäftigt. Wer im kommenden Jahr eine Berufsausbildung bei den Stadtwerken beginnen möchte, kann sich noch bis zum 30. September 2022 bewerben.

 

Im Bild: v.l. Ulrich Koch (Vorstand), Maurice Pareja Reina (Kfz-Mechatroniker), Carina Heckmann (Personalabteilung), Luca Wallbaum (Elektroniker), Mohammed Bashar Blaj (Kfz-Mechatroniker), Louis Seine (Industriekaufmann), Marcel Siepe (Elektroniker dual), Thorben Gorgol (Elektroniker)

Trinkflaschen für Erstklässler

19.08.2022

Wer ein kleines Mathe-Genie oder eine Leseratte werden will, der braucht auch jede Menge Flüssigkeit. Um jeden Tag genug gesunde Getränke wie Wasser mit in die Schule zu nehmen, haben die Stadtwerke jetzt wieder rund 1.500 Trinkflaschen an alle Herner Erstklässler*innen verteilt. Damit sollen umweltbelastende Trinkpäckchen und Einwegflaschen in den Klassenzimmern vermieden werden. Und damit in der Schule nur die Gedanken sprudeln, sind sie sogar bei Getränken mit Kohlensäure auslaufsicher.

Weitergabe der neuen Gasumlagen

18.08.2022

Zur Sicherung der Gasversorgung in der aktuellen Energiekrise hat die Bundesregierung beschlossen, zwei neue Umlagen einzuführen: die Gasbeschaffungs- und Gasspeicherumlage. Beide Umlagen belasten die Gaspreise der Stadtwerke ab dem 1. Oktober 2022 in Summe um 2,949 ct/kWh brutto (2,478 ct/kWh netto).

 

Bei einem durchschnittlichen Herner Haushaltsverbrauch von 15.000 Kilowattstunden im Jahr bedeutet das eine monatliche Mehrbelastung von rund 37 Euro. Die Gaskunden werden schriftlich über die Weitergabe der staatlichen Umlagen informiert.

 

Die Stadtwerke begrüßen ausdrücklich die von der Bundesregierung geplante Senkung der Mehrwertsteuer. Sobald die Steuersenkung zum Tragen kommt, werden die Stadtwerke sie zur Entlastung der Hernerinnen und Herner in vollem Umfang weitergeben.

Stadtwerke bauen ihr Energiespar-Angebot aus

17.08.2022

Mit Blick auf konstant geringen Gasliefermengen aus Russland erneuern die Stadtwerke Herne ihren Apell zum Energiesparen. Gleichzeitig erweitern sie mit einem Sonderförderprogramm und dem kostenlosen Verleih von Energiemessgeräten das Angebot im Rahmen ihrer Kampagne „Herne spart Energie – Gemeinsam gegen die Krise“.

 

Beim Förderprogramm bekommen Privatkunden der Stadtwerke eine Finanzspritze in Höhe von 30 Euro für Weiße Ware - also beispielsweise Kühlschrank, Waschmaschine oder Geschirrspüler - der höchsten Effizienzklassen A und B. Einzige Bedingung: Das Haushaltsgerät muss bei einem Herner Händler gekauft werden. Zuschüsse gibt es auch für effiziente Heizungsanlagen und Ladeinfrastruktur für E-Mobilität aus der Smart-Tec-Palette der Stadtwerke.

 

In den Kundencentern der Stadtwerke in Herne-Mitte und Wanne-Eickel können außerdem ab sofort kostenlos Strommessgeräte ausgeliehen werden. Sie zeigen die Leistung eines Haushaltsgeräts oder den Verbrauch in Kilowattstunden an und helfen so, Stromfressern auf die Spur zu kommen.

 

Zusammen mit dem bereits bestehenden Serviceleistungen von Energiespartipps, kostenloser persönlicher Verbrauchsberatung und dem Abschlags-Check sind auch die neuen Angebote im Internet auf der Aktionsseite unter www.stadtwerke-herne.de/energiesparen gebündelt zusammengestellt.  

 

Darüber hinaus kooperieren die Stadtwerke mit den Herner Wohnungsbaugesellschaften und der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik, um gemeinsam Mieter gezielt über Energiesparmaßnahmen zu informieren und Eigentümer zur Optimierung der Heizungsanlagen aufzufordern.

Innung und Stadtwerke: Heizung jetzt optimieren

03.08.2022

„Heizung checken - jetzt!“ lautet der gemeinsame Aufruf der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik und der Stadtwerke Herne. Wer bisher auf eine regelmäßige Wartung durch einen Fachbetrieb verzichtet hat, sollte die Zeit bis zum Beginn der Heizperiode nutzen. Denn die Optimierung der Anlage hilft, Gas und Geld zu sparen.

 

„Auch wenn alles störungsfrei funktioniert, kann es sein, dass eine nicht gewartete Heizung unnötig viel Energie verbraucht“, weiß Innungs-Obermeister Bernd Molke. Neben Wartung und Reinigung der Anlage kann auf Wunsch auch ein Heizungscheck durchgeführt werden, der Schwachstellen und Effizienzpotentiale der Heizung aufdeckt.

 

„Bereits kleine Verbesserungen können Einspar-Erfolge bringen“, so Molke weiter. Insbesondere bei älteren Anlagen sollten Eigentümer einen Blick auf die Heizungspumpe werfen lassen oder über einen geförderten hydraulischen Abgleich nachdenken. Die Herner Innungsbetriebe stellen einen Flyer mit diesen und weiteren Spartipps zusammen.

 

Dr. Jürgen Bock, Technischer Leiter der Stadtwerke unterstreicht die Notwenigkeit der Heizungsoptimierung: „Warten Sie nicht, bis der Heizungscheck im kommenden Jahr Pflicht wird, sondern handeln Sie jetzt. Dazu gehört auch, die Raumtemperatur zu senken und nachts weniger zu heizen. So kann jeder seinen Beitrag dazu leisten, die Gasversorgung im kommenden Winter etwas sicherer zu machen.“ Hilfreich sei auch, freiliegende Heizungsrohre nachträglich zu dämmen. Das ist schon für wenig Geld und ohne großes handwerkliches Geschick mit Baumarkt-Material möglich.

Bauarbeiten an der Kohlenstraße

15.07.2022

Zur Ertüchtigung ihres Blockheizkraftwerks in Herne-Börnig richten die Stadtwerke ab kommenden Montag (18.07.) auf dem Gelände an der Kohlenstraße eine Baustelle ein. Die Baumaßnahme wird voraussichtlich zwei Wochen lang dauern. Während dieser Zeit kann es gelegentlich zu Lärmbelästigung kommen. Die Stadtwerke bitten die Anwohner um Verständnis.

Stadtwerke rufen zum Energiesparen auf

14.07.2022

„Herne spart Energie – Gemeinsam gegen die Krise“. Unter diesem Motto rufen die Stadtwerke alle Bürgerinnen und Bürger angesichts der angespannten Lage auf dem Gasmarkt zum Energiesparen auf und bieten gleichzeitig Unterstützung dabei an. 

„Energiesparen ist das Gebot der Stunde. Jeder Beitrag zählt – und zwar jetzt“, lautet der eindringliche Apell von Stadtwerke-Vorstand Ulrich Koch. „Auch wenn wir angesichts sommerlicher Temperaturen aktuell keinen Mangel empfinden, müssen wir jetzt Gas sparen, damit die Speicher im Winter gefüllt sind.“

 

Die Stadtwerke haben zur Unterstützung ihrer Kunden unter www.stadtwerke-herne.de/energiesparen Energiespartipps und Links zusammengestellt. Dabei geht es sowohl ums Gas- als auch ums Stromsparen. Denn Erdgas hat einen Anteil von rund 13 Prozent an der bundesweiten Stromerzeugung. Auf der Homepage der Stadtwerke steht außerdem eine Broschüre zum Download bereit, die auch in den beiden Kundencentern in Herne und Wanne-Eickel ausliegt. Auf ihren Social-Media-Kanälen posten die Stadtwerke Herne künftig regelmäßig Tipps. Wer noch zusätzliche Informationen benötigt, kann auf der Aktionsseite im Internet einen Termin für eine kostenlose persönliche Verbrauchsberatung buchen.

 

Um Nachzahlungen zu vermeiden, bieten die Stadtwerke als Service einen Abschlags-Check an. Dieser ist im Online-Kundencenter unter www.service.stadtwerke-herne.de mit einer Rechnungssimulation, per Mail (kundenservice@stadtwerke-herne.de) oder telefonisch unter 02323/592-555 möglich. Erste Kunden werden parallel schriftlich über Abschlagsanpassungen informiert. Weitere Beratungsaktionen sind in Planung.

 

Außerdem kooperieren die Stadtwerke und die Herner Wohnungsbaugesellschaften, um gemeinsam die Mieter der zum größten Teil gasversorgten Wohnungen anzusprechen. Auch intern haben die Stadtwerke ein Effizienzprogramm in der Umsetzung.

Stadtwerke-Azubis beenden Ausbildung

01.07.2022

Das Lernen hat sich gelohnt: Denise Cremer, Eric Sander und Nico Wölke haben kürzlich ihre Berufsausbildung bei den Stadtwerken erfolgreich abgeschlossen. Während Denise Cremer nun ausgebildete Industriekauffrau ist, dürfen sich ihre beiden Mitstreiter jetzt Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik nennen. Ebenfalls schön: Alle drei bleiben dem Lokalversorger erhalten. Denise Cremer unterstützt von nun an die Personalabteilung, Eric Sander wird derzeit im Netzbetrieb Gas und Fernwärme eingearbeitet und für Nico Wölke hat vor kurzem das fünfte Semester seines Dualen Studiums zum Bachelor of Engineering begonnen.

„Alle drei haben den schwierigen Umständen getrotzt, sich voll reingehängt und sehr gute Ergebnisse erzielt. Sie können zurecht stolz sein“, lobt Ausbildungsleiter Georg Bohmke den Einsatz der drei Nachwuchskräfte.

 

Die Bewerbungsphase für den Ausbildungsstart 2022 ist bereits beendet. Wer 2023 eine Ausbildung bei den Stadtwerken beginnen möchte, kann sich noch bis zum 30. September dieses Jahres unter www.stadtwerke-herne.de/ausbildung bewerben. Dort finden sich zudem viele nützliche Informationen zu den jeweiligen Ausbildungsberufen des Lokalversorgers.

Stadtwerke Herne überprüfen Gasnetz

29.06.2022

Die Stadtwerke sind wieder auf „Schnüffeltour“ in Herne: Damit kein Gas verloren geht und das Leitungsnetz sicher und störungsfrei funktioniert, kontrollieren die Stadtwerke noch bis Ende August die Dichtigkeit ihrer Gasleitungen. In diesem Jahr sind die südwestlichen Ortsteile von Herne an der Reihe.

 

Mit einem Rucksack voller High-Tech und einem rollenden Detektor in der Hand schreitet der Gasspürer Meter für Meter das Gasnetz und die Anschlussleitungen bis zum Gebäude ab. Dank Satellitenortung ist der genaue Verlauf der unterirdischen Leitungen in einem tragbaren Display zu erkennen. Der Detektor – auch Teppichsonde genannt – reagiert optisch und akustisch schon auf kleinste Mengen Erdgas in der Luft. Jedem Verdacht einer Undichtigkeit wird sofort nachgegangen.

 

 Gut 150 Kilometer des insgesamt rund 670 Kilometer langen Gasnetzes werden bei der diesjährigen Routinekontrolle abgeschritten. Die Mitarbeitenden der beauftragten Fachfirma können sich ausweisen, falls sie bei der vorgeschriebenen Prüfung Privatgrundstücke betreten müssen.

Stadtwerke-Azubis installieren PV-Modul

22.06.2022

Zum Sonne tanken muss man jetzt nicht mehr in die Ferne schweifen: Die Elektro-Azubis der Stadtwerke Herne haben ein Solarmodul an den öffentlichen Schnell- und Normalladesäulen am Grenzweg installiert.

„Zugegeben: Die Anlage ist eher für die Kurzstrecke“, sagt André Lückenbach, der bei den Stadtwerken für die Elektroniker-Ausbildung verantwortlich ist, mit einem Augenzwingern. Denn die Stromproduktion des kleinen Solarmoduls auf der Überdachung der beiden Ladesäulen reicht zum Vollladen nicht aus. „Doch Photovoltaik und Elektromobilität sind die perfekte Kombi für den Klimaschutz. Darum wollen wir unsere Auszubildenden mit solchen praxisnahen Projekten für zukunftsfähige Technik begeistern.“ Für die komplette Batterieladung sorgt nach wie vor der Ökostrom der Stadtwerke.

Noch bis Ende September läuft bei den Stadtwerken die Bewerbungsphase für das Ausbildungsjahr 2023. Gesucht werden neben Elektronikern für Energie- und Gebäudetechnik auch Industriekaufleute. Bei beiden Berufen bieten die Stadtwerke auch ein Duales Studium in den Bereichen Elektrotechnik bzw. Wirtschaft an.

 

Mehr Informationen zur Ausbildung bei den Stadtwerken Herne.

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Angelika Kurzawa
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