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Dekarbonisierungsstrategie

Nachhaltig in die Zukunft
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Ein großes Ziel

Wir haben das Ziel bis zum Jahr 2045 klimaneutral zu sein. Es gibt viel zu tun.

 

Laut des Monitoringberichts der Bundesregierung ist die mittlere Lufttemperatur in Deutschland von 1881 bis 2018 um 1,5 Grad Celsius gestiegen. Diese Veränderung des Klimas und die Folge der globalen Erderwärmung werden auch in Deutschland spürbarer und sind für Umwelt, Gesellschaft und Gesundheit weitreichend. Daraus ergeben sich klare Aufforderungen zur Eindämmung der Erderwärmung auf nationaler und regionaler Ebene. Laut Klimaschutzgesetz 2021 hat die Bundesregierung das Ziel der Treibhausgasneutralität bis 2045 verankert.

 

Auch die Stadtwerke Herne stellt die Verantwortung, dem Klimawandel zu begegnen, vor eine Herausforderung. Um unserer Verantwortung im kommunalen Klimaschutz nachzukommen, haben wir die verursachten Emissionen in einer Treibhausgasbilanz erfasst. Die THG-Bilanz dient dazu unsere Emissionen eindeutig zu identifizieren, um einen Status Quo zur Formulierung eines Fahrplans zur Reduktion unserer Emissionen eine sogenannten Dekarbonisierungsstrategie zu formulieren - das ist ein sperriges Wort für ein Thema, das derzeit die meisten Menschen und Unternehmen umtreibt. Denn dahinter steht die Frage, wie es gelingen kann, den Ausstoß klimaschädlicher Gase wie Kohlenstoffdioxid (CO2) zu senken. Wir haben dafür ein ganzes Paket an Maßnahmen erarbeitet.

Bis zum Jahr 2045 möchten wir klimaneutral sein. Für uns heißt das, dass wir die Treibhausgasemission in allen Bereichen vollständig oder fast vollständig vermeiden und nicht mehr Emissionen ausstoßen als wir an anderer Stelle einspeichern. Damit das gelingt, haben sie zusätzliche kurzfristige und mittelfristige Eckpunkte festgelegt: Bis zum Jahr 2025 sollen die Emissionen, die vom Unternehmen direkt selbst verursacht werden, im Vergleich zum Jahr 2020 bereits um 23 Prozent sinken, und im Jahr 2030 soll die gesamte Treibhausbilanz um 40 Prozent geringer ausfallen. Bei allen unseren Bestrebungen beachten wir die Klimaschutzziele und das damit verbundene Klimaschutzgesetz 2021 der Bundesregierung. Dabei haben wir sieben Handlungsfelder identifiziert.

 

Quellen:

Umweltbundesamt (2019): Monitoringbericht 2019 – zur Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel, Dessau-Roßlach.

Bundesregierung (2022): Klimaschutzgesetz – Generationenvertrag für das Klima.

Kurzfristiges Ziel

Bis 2025 sollen bereits 23 % der direkten Emissionen eingespart werden.


Mittelfristiges Ziel

Bis zum Jahr 2030 sollen bereits 40 % der Treibhausgase reduziert neutralisiert werden.


Langfristiges Ziel

Wir haben das Ziel, 2045 treibhausgasneutral zu werden.


Klimafreundlichkeit unserer Kunden

Wir untersützen unsere Kunden dabei, Emissionen einzusparen, unter anderem durch Ökostromprodukte und Beratung zum Thema Energieeffizienz, außerdem durch klimafreundliche Produkte wie Solaranlagen. Wir forcieren eine vollständige Dekarbonisierung der gesamten Stromversorgung bis zum Jahr 2045.

Wärmewende

Die Wärmeversorgung soll langfristig mit erneuerbaren Quellen gedeckt werden, unter anderem durch den verstärkten Einsatz von Wärmepumpen, Solarthermie sowie klimaneutrale Nah- und Fernwärmenetzen. In der Langfristbetrachtung folgt dann auch die Prüfung des verstärkten Einsatzes von Biogas oder grünem Wasserstoff.

Ausbau Erneuerbarer Energien

Die Stadtwerke treiben die Zahl der Solaranlagen in der Region voran, auch auf den Dächern eigener Gebäude. Außerdem investieren wir über Beteiligungsgesellschaften bundesweit in Projekte zur Erschließung erneuerbarer Energiequellen wie Windkraft. Wir forcieren den Ausbau von EE-(Beteiligungen) bis 2030. Der verstärkte Ausbau von PV-Anlagen bei stwh und Kunden trägt zusätzlich dazu bei, dass das Ziel der Treibhausgasneutralität bis zum Jahr 2045 unterstützt wird.

Umstieg auf Elektromobilität

Zu diesem Punkt gehören die Elektrifizierung des eigenen Fuhrparks und die Ausweitung der Ladeinfrastruktur, im öffentlichen Raum und im privaten Bereich. Wir streben bereits kurzfristig eine Elektrifizierung des stwh-Fuhrparks bis 2025 an. Des Weiteren soll der Vertrieb und Ausbau von öffentlicher Ladeinfrastruktur bis 2045 weiter intensiviert werden.

Ertüchtigung der Netze

Die Kapazität des Stromnetzes wird erweitert und Gas-, Strom- und Fernwärmenetz besser vor Energieverlusten geschützt. Des Weiteren soll geprüft werden, ob Gasnetze anderweitig genutzt werden können. Auch der Ausbau dezentraler Versorgungssysteme, z.B. durch Angebote von Strom-Speicherlösungen für Kunden, soll verstärkt werden.

Interne Prozesse

Es gibt viele Wege, hier CO2 einzusparen, etwa durch weniger Papierausdrucke. Bei den Stadtwerken sind alle Mitarbeitenden an der Umsetzung beteiligt. Bis 2030 soll durch die Umstellung analoger interner Prozesse durch Digitalisierung CO2 vermieden werden.

Eigene Gebäude

Natürlich werden die Stadtwerke Herne ihren eigenen Energiebedarf ebenfalls nur noch aus Ökostrom decken, beziehungsweise erneuerbare Quellen für die Wärmeversorgung einsetzen. Herkömmliche Heizungssysteme und die die Stromversorgung soll bis 2025 auf regenerative Energie umgestellt werden. Die Stadtwerke gehen also mit gutem Beispiel voran.

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