„Heller, wärmer, besser“

LED-Licht bei WATERKOTTE

Als erfolgreicher Hersteller von Wärmpumpen weiß WATERKOTTE um die Bedeutung des Themas Energieeffizienz. Da lag es nahe, auch die Beleuchtung im Betrieb nachhaltiger zu gestalten. Vom Ergebnis der Umstellung durch die Stadtwerke Herne ist man im Unternehmen äußerst angetan.

Am ersten Tag mit 220 neuen LED-Leuchten in der Produktionshalle waren sie bei WATERKOTTE begeistert – oder „richtig geflasht“, wie Thomas Wazynski sagt, Geschäftsführer des Stadtwerke-Kunden. Besseres Licht hatten sie erwartet, klar. Aber das? „Es war heller, freundlicher, besser auf die Arbeitsplätze ausgerichtet – den Unterschied konnte man förmlich greifen“, sagt Wazynski.

WATERKOTTE in Herne-Sodingen ist ein Premium-Hersteller von Wärmepumpen. Firmengründer Klemens Waterkotte realisierte vor mehr als 50 Jahren die erste erdgekoppelte Wärmepumpe für die Beheizung seines eigenen Hauses. Heute ist die Technologie ein zentrales Element der Energiewende. Mit diesem Know-how ist Pionier WATERKOTTE seit mehreren Jahren Netzwerkpartner von SMART-TEC. Unter dieser Marke haben die Stadtwerke Herne alle Dienstleistungen zur energieeffizienten und umweltfreundlichen Haustechnik gebündelt: Wärme, Kälte, Licht, Solartechnik und E-Mobilität.

Mit dem Energiesparen kennen sie sich also aus bei WATERKOTTE. Deshalb wollten sie auch ihre 15 Jahre alte Leuchtstoffröhren-Hallenbeleuchtung durch moderne LED-Leuchten ersetzten. Aber, sagt Geschäftsführer Wazynski, „man kauft keine LED-Leuchten, sondern eine komplette Beleuchtungslösung.“ Ganz ähnlich wie bei den eigenen Wärmepumpen. Die Stadtwerke Herne als bewährter Stromversorger lieferten genau das: Ein Berater vom Stadtwerke-Partner LEaD Light analysierte die Situation vor Ort und präsentierte ein umfassendes Beleuchtungskonzept nebst passender Hardware, eine Komplettlösung für Lager, Produktionshalle und -büros.

Wärmepumpen in der Fabrikhalle von WATERKOTTE. Foto: Marcel Kusch

Als Hersteller von Wärmepumpen kennt sich WATERKOTTE mit Energieeffizienz aus.

63 Prozent Stromersparnis mit LED

Und so wurde es umgesetzt. Schwer zu entscheiden, was sich dabei besser anfühlt: das schöne neue Licht oder die damit verbundenen Zahlen. Um 63 Prozent, also fast zwei Drittel, wurde der lichtbezogene Stromverbrauch reduziert. Die Investition in Hardware und Umbau wird sich deshalb schon nach 3,6 Jahren amortisiert haben. Schließlich der Umweltbeitrag: gut 22 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart; 411 Tonnen über die garantierte Lebensdauer der Leuchten.

Strom liefern die Stadtwerke nicht nur für die Beleuchtung und den Betrieb des Maschinenparks bei WATERKOTTE, sondern auch für die Heizung. Die arbeitet natürlich nach Art des Hauses. Mit einigem Stolz zeigt Technik-Chef Andreas Jung die Heizzentrale des Unternehmens: Neueste WATERKOTTE-Wärmepumpen, made in Herne, entziehen dem Erdboden draußen jene Wärme, mit der die Innenräume beheizt werden. Für den Laien, gerade bei winterlichen Temperaturen, immer wieder fast unglaublich. „Genau die gleiche Technik wie beim Kühlschrank“, sagt Jung, bloß mit umgekehrter Zielsetzung. Eine Zusatzheizung, etwa mit Gas, gibt es nicht bei WATERKOTTE. Nicht notwendig, sagt Jung. Es genügt Strom für die Kältemittel-Kompressoren. Der macht aber nur einen kleinen Teil der gesamten Heizenergie aus. Der Rest kommt aus dem Erdboden.

Ist so viel Sparsamkeit schlecht für die Stadtwerke? Keineswegs, sagt Projektingenieur Christopher Ingenerf: „Es geht uns ja nicht darum, den Kunden möglichst viel Energie zu verkaufen. Sondern darum, sie optimal mit Energie zu versorgen – ökologisch und ökonomisch nachhaltig.“ Das Stichwort greifen seine Gesprächspartner von WATERKOTTE gleich auf: „Nachhaltigkeit ist ein Grundprinzip, das WATERKOTTE und die Stadtwerke verbindet.“

Wärmepumpen für eine ganze Siedlung

In diesem Sinn arbeiten die beiden Unternehmen bei gemeinsamen SMART-TEC-Projekten zusammen, etwa in der Wanne-Eickeler Wohnhaussiedlung Albert-Schweitzer-Carree. Sie wird mit einem „kalten Nahwärmenetz“ beheizt: 56 Erdwärmesonden, 120 Meter tief im Erdreich rund um die Siedlung, erwärmen ein Wasser-Glykol-Gemisch moderat („kalt“) auf bis zu 12 Grad. Diese Lösung gelangt über eine unterirdische Ringleitung in die Heizzentralen der Häuser. Dort wird die Energie mit WATERKOTTE-Wärmepumpen auf das Heizungswasser übertragen.

Die Energieversorgung bei WATERKOTTE selbst wird schon bald weiter optimiert. Auf LED-Beleuchtung folgen im neuen Jahr E-Mobilität und Photovoltaik. Sein Unternehmen, sagt Geschäftsführer Wazynski, werde den gesamten Fuhrpark auf E-Mobilität umstellen: „Reine E-Fahrzeuge für den Kurzstreckenbetrieb, Hybridautos für die Langstrecke.“ Den Strom für den Antrieb steuert die Sonne bei: Eine große Photovoltaik-Anlage kommt auf das Dach der Logistik-Halle und speist die Auto-Ladestation. Konzipiert und umgesetzt wird auch dieser Schritt in Richtung Nachhaltigkeit gemeinsam mit den Stadtwerken Herne. Natürlich.


Ganz schön helle

Die Stadtwerke Herne bieten Ihnen intelligente LED-Lösungen für Ihr Unternehmen. Unser SMART-TEC-Team berät Sie gerne zu unseren Angeboten.


Die WATERKOTTE GmbH

Der Stadtwerke-Partner beschäftigt 115 Mitarbeiter, davon 95 am Standort Herne. Sie fertigt Wärmepumpen im Leistungsbereich von 3 bis 1000 kW/h. Kältetechniker Klemens Waterkotte nutzte das enorme Wärmepotential des Bodens bereits 1968 beim Bau seines eigenen Hauses und installierte für die Beheizung eine Wärmepumpe. 1976 gründete der Pionier seine Firma, die heute einen Jahresumsatz von rund 30 Millionen Euro macht. Seit 2020 gehört WATERKOTTE zu NIBE Industrier AB. Das Unternehmen aus dem kältegewohnten Schweden ist Europas größter Anbieter von Wärmepumpen.


WATERKOTTE-Geschäftsführer Thomas Wazynski, Projektingenieur Christopher Ingenerf und der technische Leiter Andreas Jung. Foto: Marcel Kusch

WATERKOTTE-Geschäftsführer Thomas Wazynski, Projektingenieur Christopher Ingenerf und der technische Leiter Andreas Jung (von links) arbeiten seit mehreren Jahren erfolgreich mit den Stadtwerken zusammen.


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